BYD plant Performance-Marke: Angriff auf GTI und Hyundai N

BYD Ocean
Quelle: BYD
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BYD will nicht mehr nur Masse, sondern Emotion. Der chinesische Marktführer plant eine globale High-Performance-Submarke, um etablierte Namen wie Volkswagens GTI, Hyundais N-Sparte oder Toyotas Gazoo Racing (GR) herauszufordern. Den Anstoß für dieses Projekt gibt die australische Niederlassung, die derzeit massiv auf eine eigene Sport-Division in der Konzernzentrale drängt. Ziel ist die Entwicklung echter Performance-Modelle mit optimierten Fahrwerken und leistungsstarken Antrieben, anstatt nur optische Pakete mit Stickern und neuen Felgen zu verkaufen.

Dass die technische Basis dafür bereits steht, beweist der neue Atto 3 Evo. Das kompakte SUV leistet in der Allrad-Version beachtliche 449 PS und stemmt 560 Nm Drehmoment auf den Asphalt. Mit einer Beschleunigung von 3,9 Sekunden auf 100 km/h lässt der Atto 3 Evo Konkurrenten wie den VW ID.4 GTX oder den Cupra Tavascan VZ problemlos hinter sich. Selbst ein Porsche Macan 4S muss sich anstrengen, um hier mitzuhalten. Geladen wird die 74,8 kWh große Blade-Batterie zudem mit bis zu 220 kW, was den Boxenstopp kurz hält.

Neben dem Atto 3 Evo steht der Seal 06 GT als elektrischer Hot Hatch in den Startlöchern. Das Serienmodell des Ocean M Concepts bringt bis zu 416 PS auf die Straße und zielt direkt auf das Segment des Golf GTI. Auch für Fans grober Offroader plant BYD Upgrades: Der Shark 6 bekommt eine neue Variante mit 2,0-Liter-Turbomotor und einer kombinierten Systemleistung von 469 PS. Damit steigt die Anhängelast auf 3,5 Tonnen, womit BYD direkt im Revier des Ford Ranger Raptor wildert.

BYD nutzt für diese Kraftkur das Know-how seiner Luxusmarke Yangwang. Deren Elektro-Supercar U9 Xtreme stellte kürzlich in Papenburg mit 496 km/h einen neuen Weltrekord für Serienfahrzeuge auf. Diese extreme Ingenieurskunst soll nun in erschwinglichere Mainstream-Modelle fließen. Während Legacy-Hersteller noch an ihren Elektro-Strategien feilen, baut BYD ein komplettes Performance-Ökosystem auf, das vom Stadtflitzer bis zum High-End-Pick-up reicht.


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