Cupra Raval eröffnet die neue Elektroauto-Kompaktklasse von Volkswagen

Volkswagen beendet die monatelange Ankündigungsphase. Am 9. April 2026 um 09:30 Uhr zeigt der Konzern den Cupra Raval. Der Spanier macht den Anfang für die neuen elektrischen Kompaktwagen auf Basis der MEB+-Plattform. Seine technischen Geschwister VW ID. Polo und Skoda Epiq folgen später. Diese Architektur bietet den Käufern konkrete Vorteile. Die Batterien laden in 25 Minuten auf 80 Prozent. Die Konstrukteure schaffen zudem viel Stauraum auf einer sehr kompakten Grundfläche.
Der Raval positioniert sich als sportlicher Vertreter für die Innenstadt. Das Fahrzeug misst 4.046 Millimeter in der Länge und 1.784 Millimeter in der Breite. Der Radstand von 2.600 Millimetern verspricht viel Platz im Innenraum. Cupra schickt den Fronttriebler zum Start in verschiedenen Leistungsstufen auf die Straße, das Topmodell VZ Extreme mobilisiert dabei 166 kW respektive 226 PS. Der Motor liefert 290 Nm Drehmoment und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Der verbaute 56-kWh-Akku liefert Energie für rund 400 Kilometer. Wer die Ausstattungen Dynamic oder Dynamic Plus wählt, erhält 155 kW starke Motoren. Diese reduzierte Leistung steigert die Reichweite auf respektable 450 Kilometer.
Volkswagen kommuniziert einen attraktiven Einstiegspreis von rund 26.000 Euro für den Spanier. Der VW ID. Polo soll sogar bei 25.000 Euro starten. Käufer brauchen hier allerdings viel Geduld. Der Hersteller liefert im Sommer zunächst die teureren Launch-Versionen aus. Ein gut ausgestattetes Elektroauto mit großem Akku durchbricht dann schnell die Marke von 30.000 Euro. Die Produktion der günstigen Basismodelle verschiebt sich spürbar. Informationen aus Österreich deuten auf Auslieferungen erst im Herbst 2026 hin. Vorbesteller der kleinen Akkugrößen warten also gut ein halbes Jahr länger auf ihr Fahrzeug.
Konkurrenten nutzen diese Lücke gnadenlos aus. Kia hat seinen Konkurrenten EV2 bereits im Online-Konfigurator platziert. Dort zahlen Kunden für die große Batterie zwar ebenfalls über 33.000 Euro. Die Koreaner bedienen das Bedürfnis nach sofortiger Verbindlichkeit jedoch deutlich besser. Volkswagen hält sich bei genauen Startterminen für die SUV-Ableger Skoda Epiq und VW ID. Cross weiterhin zurück. Am 9. April klären sich immerhin die letzten Details um die finale Ladeleistung und die exakten Ausstattungspreise des Raval. Verbraucher sehen dann endlich konkrete Fakten statt geschönter Renderbilder.
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