Ein Paradies für Diebe: Warum Google beim Pixel-Sperrbildschirm pennt
Google sperrt dein Pixel-Smartphone, lässt Dieben aber trotzdem eine offene Hintertür. Jeder Fremde kann die Schnelleinstellungen auf dem Sperrbildschirm bedienen. Ein Wisch reicht, um das Handy in den Flugmodus zu versetzen.
Dadurch verliert das Gerät die Verbindung zum Internet. Du kannst dein Smartphone danach nicht mehr orten. Google stellt hier Bequemlichkeit vor den Schutz deiner Daten.
Samsung und Apple zeigen wie es geht
Bei einem iPhone oder einem Samsung Galaxy sieht die Welt anders aus. Diese Hersteller verlangen eine PIN oder den Fingerabdruck für kritische Änderungen. Ohne Entsperrung schaltet niemand das WLAN ab oder aktiviert den Flugmodus.
- Samsung: Sperrt Schalter und das Ausschalten ab Werk.
- Apple: Erlaubt die Blockierung des Kontrollzentrums im Sperrbildschirm.
- Google: Bietet den Nutzern bisher keinerlei Wahlmöglichkeit.
Die Community auf Reddit verlangt nun Konsequenzen von den Entwicklern. Ein neues Android-Update soll eine einfache Passwortabfrage für diese Schalter bringen.
Der schwache Trost der neuen Pixel-Modelle
Ab der Pixel-8-Serie funkt das Handy zwar auch im ausgeschalteten Zustand. Das läuft über das „Find My Device“-Netzwerk. Diese Methode benötigt aber andere Android-Geräte in der direkten Umgebung.
Ein aktiv eingebuchtes Smartphone funkt seinen Standort viel präziser. Google spart hier an den falschen Optionen im System. Das zeigt die arrogante Design-Philosophie des Suchgiganten. Apple und Samsung bieten diese Schalter seit Jahren an. Google zwingt Nutzer zu nervigen Bastellösungen.
Quelle: reddit
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