Fenster-Limit erreicht? Wie ein skurriler Fehler Google Chrome auf Android-Tablets lahmlegt

Google Chrome Logo mit Schriftzug auf weißem Hintergrund
Quelle: Google
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Ein neuer Software-Fehler blockiert aktuell Google Chrome auf vielen Android-Tablets. Die App verweigert den Start und zeigt stattdessen eine falsche Warnmeldung an. Nutzer sehen nur den Hinweis, dass maximal fünf Fenster gleichzeitig offen sein dürfen.

Diese Sperre erscheint selbst dann, wenn überhaupt kein Browser-Tab im Hintergrund läuft. Betroffene stehen vor einer digitalen Wand. Typische Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Leeren des App-Caches oder ein Neustart des Tablets bringen keine Besserung.

Diese Hersteller sind vom Chrome-Bug betroffen

Der Fehler beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Marke. Erste Berichte auf Reddit stammten zwar meist von Besitzern eines Samsung-Tablets. Mittlerweile melden aber auch Nutzer von Xiaomi- und Lenovo-Geräten exakt dieselben Abstürze.

  • Samsung: Galaxy Tab-Serie meldet fehlerhafte Fenster-Sperre.
  • Xiaomi: Pad-Modelle blockieren den Browser-Start komplett.
  • Lenovo: Nutzer sehen ebenfalls nur die Warnmeldung.

Da verschiedene Marken betroffen sind, liegt das Problem direkt im Android-System oder der App selbst. Google hat den Fehler im eigenen Issue Tracker mittlerweile offiziell registriert. Die Entwickler suchen nach der Ursache und sammeln Protokolle von Betroffenen, um kurzfristig ein fehlerfreies Android-Update nachzuliefern.

Das Problem mit dem Multi-Window-Zwang

Das Dilemma zeigt ein tieferes Problem von Googles Tablet-Strategie auf. Google drückt Funktionen wie den Multi-Window-Modus mit Gewalt in die Software, um iPads Konkurrenz zu machen. Apple hat das Multitasking unter iPadOS über Jahre verfeinert, während Android-Tablets oft wie aufgeblähte Smartphones wirken. Wenn nun eine künstliche Begrenzung auf fünf Fenster den gesamten Browser abschießt, leidet die Alltagstauglichkeit im Büro oder auf der Couch.

Wer produktiv arbeiten will, braucht ein stabiles Werkzeug und kein ungetestetes Experimentierfeld. Bis Google den passenden Software-Patch verteilt, hilft im Alltag nur der Griff zu einem alternativen Browser. Microsoft Edge, Vivaldi oder Firefox funktionieren auf den Geräten weiterhin ohne Einschränkungen.

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Ein Kommentar

  1. Skuril, aber naja. In 95% der Fälle sitzt der Fehler vor dem Display!

    Wer den Chrome-Webbrowser benutzt, ist selbst Schuld!

    Gibt auch praktikable deutlich bessere und vor allem vertrauenswürdigere Alternativen zu Chrome … Opera auf Android … Vivaldi auf dem Desktop …

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