fraenk: App-Update auf Version 2.0 bringt nur optische Kosmetik

fraenk Logo
Quelle: Deutsche Telekom
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Mobilfunk per App muss einfach flutschen. Die Telekom-Tochter fraenk rollt gerade die Version 2.0.0 ihrer Anwendung aus und verspricht eine viel einfachere Bedienung durch ein komplett neues Design. Pustekuchen.

Schick verpackt, aber wo bleibt der Mehrwert?

fraenk wirft mit der Version 2.0.0 die alte Oberfläche komplett über den Haufen. Die Entwickler haben die Benutzeroberfläche umgestaltet, damit du Verbrauch, Optionen und Einstellungen schneller findest. Eine schlichte Kosmetik-Kur für das Auge.

Mehr Übersicht ist im Alltag wichtiger als gedacht. Wer will schon ewig scrollen, um das restliche Datenvolumen zu sehen? fraenk behauptet, die Bedienung sei jetzt viel logischer. Ein netter Versuch. Technische Neuerungen oder echte neue Features fehlen in der offiziellen Ankündigung nämlich komplett.

Warum der Umbau trotzdem nervt

Jede optische Veränderung zwingt den Nutzer zum Umgewöhnen. Muskelgedächtnis ist eine feine Sache. Jetzt tippst du plötzlich daneben, weil ein Button umgezogen ist. Ein nerviger Kompromiss für ein bisschen frische Farbe.

Für mich ist diese Version 2.0.0 eine typische Pflichtübung. Der Anbieter poliert das Interface auf, liefert funktional aber absolut null ab. Ein Haken, den man bei solchen App-Tarifen leider schlucken muss. Hoffentlich ist das neue Design wenigstens eine solide Basis für echte Updates in der Zukunft. Sonst war die Mühe komplett umsonst.

Der Telekom-Klon: Warum Mobilfunk-Discounter ständig ihre Apps umbauen

fraenk läuft im Telekom-Netz und wird von Congstar realisiert. Diese App-basierten Billigtarife funktionieren wirtschaftlich nur über maximale Effizienz und extrem schlanke Verwaltung. Jedes Redesign ist im Hintergrund ein harter Kampf gegen veraltete IT-Schnittstellen und steigende Support-Kosten. Wenn Nutzer ihre Daten nicht finden, glüht der Support-Chat – und das kostet den Anbieter echtes Geld.

Der radikale Design-Schnitt zeigt, dass fraenk seine Plattform für kommende System-Schnittstellen fit machen muss. Wahrscheinlich sehen wir bald neue zubuchbare Optionen oder Partner-Integrationen, die im alten App-Korsett schlicht keinen Platz mehr hatten. Ein rein optisches Update ist in dieser Liga selten reiner Selbstzweck, sondern meistens die Vorbereitung auf die nächste Produktwelle.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert