Samsung Galaxy S25: Das globale Juli-Update ist da – aber wo bleibt die Beta?

Rückseite der Samsung Galaxy S25-Reihe in den farben grau, blau und weiß
Quelle: Samsung
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Samsung schiebt das weltweite Juli-Update für die Galaxy S25-Reihe an. Ein dicker Brocken an Sicherheit. S25-Besitzer schauen beim One UI 9 Testprogramm nämlich trotzdem in die Röhre.

Ein reines Pflaster für 57 Lücken

Jetzt geht es also rund. Nach dem Start im südkoreanischen Heimatmarkt erreicht das Juli-Update 2026 endlich Europa und Indien. Betroffen ist die komplette Familie: Galaxy S25, S25+, S25 Ultra, S25 Edge und das S25 FE bekommen die neue Firmware.

Für die großen Modelle hört die Version auf das Kürzel CZG3, die Fan Edition zieht mit BZG3 nach. Knapp 570 Megabyte müsst ihr dafür durch die Leitung jagen. Ein stolzer Wert für einen reinen Sicherheitspatch. Aber logisch. Immerhin bügelt das Update satte 57 Sicherheitslücken weg.

Keine neuen Features. Keine optischen Retuschen. Einfach nur digitale Schutzkleidung. Im Alltag wichtiger als gedacht, aber eben auch ziemlich unspektakulär. Wer das Update will, hangelt sich gewohnt durch die Einstellungen zum Software-Update.

Wo bleibt One UI 9?

Aber hier kommt der Haken. Während Samsung die aktuelle Flaggschiff-Generation mit der vierten Beta von One UI 9 (basierend auf Android 17) versorgt, herrscht bei der S25-Serie gähnende Leere. Kein Beta-Programm in Sicht.

Das nervt. Samsung-Kunden, die letztes Jahr viel Geld hingelegt haben, werden beim Testen neuer Features schlicht ignoriert. Ein fauler Kompromiss.

Die Kehrseite des schnellen Update-Wahnsinns bei den ganz neuen Modellen ist eben, dass die Vorjahres-Geräte schnell aufs Abstellgleis rutschen. Zumindest, was den Beta-Spaß angeht. Entweder überspringt Samsung die Testphase für ältere Modelle komplett oder schiebt sie weit nach hinten. Auffällig ist es allemal.

Samsungs Beta-Klassengesellschaft: Warum ältere Flaggschiffe hintenanstehen

Samsungs Vorgehen ist auffällig. Die Ressourcen für die Entwicklung von One UI 9 fließen primär in die S26-Sparte. Ein logischer Schritt aus Herstellersicht, schließlich müssen die neuen Flaggschiffe im harten Android-Markt glänzen und frische Kaufargumente liefern.

Für Nutzer der Galaxy S25-Reihe ist das trotzdem eine herbe Enttäuschung. Sie zeigt, dass die versprochenen jahrelangen Updates oft erst spät im Lebenszyklus der Geräte ankommen. Wer das Neueste vom Neuen testen will, muss eben doch jedes Jahr upgraden – oder mit der Verzögerung leben. Ein cleverer, wenn auch unschöner Hebel zur Verkaufsförderung.

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