Galaxy S27 Preisschock: 1.499 Dollar für das Ultra sind absurd

allen Farben des kommenden Samsung Galaxy S27 Ultra als Renderbild
Quelle: Ice Universe Weibo
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Samsung will die Preise für die kommende Flaggschiff-Generation offenbar drastisch anziehen. Laut einem frischen Leak von Tipster Anthony (@TheGalox_) klettert das Galaxy S27 Ultra auf stolze 1.499 US-Dollar, während selbst das reguläre Basismodell erst bei 1.099 Dollar startet. Wer 2027 ein neues Samsung-Topmodell kaufen möchte, muss sich auf einen satten Aufpreis von bis zu 200 Dollar einstellen.

Vierstelliger Einstieg und ein neues Pro-Modell

Das bedeutet im Klartext: Ein bezahlbares Flaggschiff gibt es bei Samsung schlicht nicht mehr. Für mich ist das ein echter Dämpfer für alle, die gehofft hatten, die Talsohle bei den Smartphone-Preisen sei endlich erreicht.

Hier ist die geleakte Preisstaffelung im Überblick:

ModellGeleakter US-PreisAufpreis gegenüber Vorgänger
Galaxy S271.099 US-Dollar+200 Dollar
Galaxy S27 Plus1.199 US-Dollar+100 Dollar
Galaxy S27 Pro1.399 US-DollarNeuer Ableger
Galaxy S27 Ultra1.499 US-Dollar+200 Dollar

Besonders das neue Pro-Modell sticht ins Auge. Dass Samsung die Teilefertigung für vier S27-Modelle hochgefahren hat, wissen wir bereits seit einigen Wochen. In meinen Augen ist dieses vierte Gerät aber ein durchschaubares Manöver: Samsung schiebt einen teuren Zwischenschritt für 1.399 Dollar ein, damit das Ultra für 1.499 Dollar nicht ganz so unverschämt wirkt.

Speicherkrise und Qualcomm fressen die Marge auf

Auf den ersten Blick wirkt diese Preispolitik dreist, doch im Hintergrund brennt bei Samsung ordentlich die Hütte. Weil KI-Rechenzentren weltweit gigantische Mengen an schnellem DRAM aufkaufen, sprengt die extreme Teuerung beim Arbeitsspeicher die gesamte Bauteilkalkulation.

Wie heikel die Lage ist, hat uns bereits das aktuelle Jahr gezeigt. Mitten im Verkaufszyklus musste Samsung die Galaxy S26-Reihe nachträglich um 100 Euro verteuern, weil die Zulieferkosten explodierten. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schritt, der bewiesen hat, wie dünn die Margen im Mobilfunkgeschäft inzwischen sind.

Dazu kommt ein weiteres Problem, das sich die Südkoreaner selbst eingebrockt haben. Weil Samsung beim Galaxy S27 Ultra komplett auf Snapdragon-Chips setzt und den hauseigenen Exynos streicht, hat Chiphersteller Qualcomm leichtes Spiel. Die Amerikaner diktieren die Preise, und Samsung muss die Zeche zähneknirschend zahlen.

Der Bogen ist überspannt

Die Quittung für diese Entwicklung liegt längst auf dem Tisch. Im zweiten Quartal 2026 rutschte Samsungs Mobile-Sparte in operative Verluste ab, und auch das dritte Quartal sieht nicht rosiger aus. Aus diesem Grund hat der Konzern sein Absatzziel für das vierte Quartal 2026 mal eben um 10 Millionen Einheiten gekürzt.

Die Rechnung geht in meinen Augen nicht mehr lange auf. Früher hat die teure S-Reihe das Geld eingespielt, während die günstige A-Serie die Stückzahlen gegen Apple sicherte. Wenn jetzt aber schon das Basismodell über tausend Dollar kostet, treibt Samsung selbst treue Fans direkt in die Arme der Konkurrenz.

Mich überzeugt dieser Kurs überhaupt nicht, denn Preiserhöhungen lösen keine strukturellen Probleme. Wo liegt für euch bei einem Smartphone die absolute Schmerzgrenze?

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