Google Chrome 138: Neues Update mit sechs Sicherheits-Fixes – manuelle Installation möglich

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Quelle: Google
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Google hat eine frische Version seines Browsers Chrome veröffentlicht. Die Ausgabe 138.0.7204.157 für Linux und Windows sowie 138.0.7204.158 für macOS wird ab sofort verteilt. Das Update sorgt vor allem für mehr Sicherheit beim Websurfen – es schließt insgesamt sechs Schwachstellen, über deren technische Einzelheiten sich Google allerdings noch bedeckt hält.

Wie gewohnt veröffentlicht Google zunächst keine nähere Beschreibung zu den konkreten Angriffspunkten. Erst wenn eine ausreichende Zahl an Geräten mit der neuen Browser-Version ausgestattet ist, will das Unternehmen weitere Informationen zu den Sicherheitslücken bereitstellen. Diese zurückhaltende Offenlegung soll verhindern, dass bislang ungepatchte Schwachstellen von Angreifern ausgenutzt werden, bevor ein Großteil der Nutzer geschützt ist.

Einige der behobenen Sicherheitsprobleme betreffen offenbar auch externe Code-Bibliotheken, die nicht ausschließlich von Chrome selbst, sondern auch in anderen Softwareprojekten genutzt werden. Um Dritten die Gelegenheit zu geben, eigene Patches zu veröffentlichen, verzichtet Google aktuell ebenfalls auf technische Einzelheiten zu diesen Komponenten.

Der Rollout der neuen Chrome-Version erfolgt schrittweise. Die meisten Nutzer erhalten das Update in den kommenden Tagen und Wochen automatisch. Wer nicht warten möchte, kann die Aktualisierung des Browsers auch selbst anstoßen:

  • Klicke auf die drei Punkte oben rechts im Browser.
  • Navigiere zu „Hilfe“ → „Über Google Chrome“.
  • Anschließend sucht der Browser nach neuen Versionen und installiert das Update, falls verfügbar.

Nach dem Neustart läuft Chrome in Version 138, die alle neuen Sicherheitsmaßnahmen enthält.

Auch wenn Google keine genauen Angaben zu den behobenen Schwachstellen macht, steht fest: Diese Sicherheits-Updates sollten so früh wie möglich installiert werden. Eine verzögerte Aktualisierung kann im Ernstfall dazu führen, dass bekannte Lücken ausgenutzt werden – insbesondere dann, wenn sich bereits erste Informationen verbreiten. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also nicht zögern und Chrome manuell auf Version 138 bringen.

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