Google flickt die neue Health-App: Das große Zurückrudern nach dem Fitbit-Umbau

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Quelle: Google
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Google bügelt die Fehler der neuen Health-App aus. Nach dem radikalen Umbau von Fitbit zu Google Health beschwerten sich unzählige Nutzer über fehlende Funktionen und Fehler. Der Suchkonzern reagiert nun mit einem umfassenden Update-Plan, der ab sofort bis in den Sommer hinein läuft. Mehr als 39 Baustellen stehen auf der Liste des Herstellers.

Die erste Update-Welle korrigiert noch diese Woche die Trainings-Erfassung. Läufe tauchen nicht mehr als allgemeines Training auf, zudem kehren die Zwischenzeiten für Läufer in die Übersicht zurück. Beim Essenprotokoll können Nutzer wieder eigene Lebensmittel anlegen, während der Datenabgleich mit Apps wie MyFitnessPal korrigiert wird.

Korrekturen für Pixel Watch und Schlafanalyse

Besitzer einer Pixel Watch erhalten eine wichtige Fehlerbehebung für die Berechnung des Kalorienverbrauchs. Bisher zeigte die Uhr oft zu hohe Werte an. Die Schlafanalyse fasst Nickerchen und den Nachtschlaf künftig in einer 24-Stunden-Ansicht zusammen, zudem lassen sich Schlafphasen wieder manuell löschen.

  • Korrektur fehlerhafter Kalorienwerte auf der Pixel Watch
  • Zusammenfassung von Nickerchen und Nachtschlaf
  • Manuelles Löschen von aufgezeichneten Schlafphasen
  • Kürzere Meldungen des KI-Coaches im Start-Tab

Der digitale Gesundheits-Coach hält sich nach dem Update spürbar zurück. Die Hinweise im Heute-Bereich werden kürzer. Zudem kommentiert der Assistent nicht mehr jeden kurzen Spaziergang im Alltag.

Druck funktioniert, wirft aber Fragen auf

Google reagiert hier schlicht auf brennende Hütten im Play Store und auf Reddit. Der überstürzte Wechsel von Fitbit zu Google Health, das Ende von Google Fit und neue Bezahlschranken verärgerten die Stammkundschaft. Apple zeigt mit der Health-App seit Jahren, wie man Funktionen pflegt, ohne die Community zu verprellen. Samsung liefert bei Samsung Health ebenfalls mehr Beständigkeit.

Dass Google nun 39 Flickstellen nachschieben muss, entlarvt die Testphase. Die App lief monatlich als Vorschauversion im öffentlichen Test. Dass Fehler bei der Lauf-Erfassung oder falsche Kalorienberechnungen erst nach dem finalen Start durch Proteste der Nutzer korrigiert werden, zeigt handwerkliche Schwächen im Qualitätsmanagement.

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