Huawei schließt sich Boykott gegen Russland an

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Quelle. Huawei

Die Serie der Massenabwanderung von IT-Unternehmen aus Russland geht weiter. Große Unternehmen schließen ihre Niederlassungen, und zu denjenigen, die ihre Arbeit auf dem russischen Markt einstellen, gehört nun auch Huawei. Erst im März hatte das Unternehmen die Lieferung seiner Smartphones nach Russland halbiert.

Jetzt will das Unternehmen seine russische Niederlassung ganz schließen. Huawei nimmt nun keine Aufträge mehr an und bereitet sich darauf vor, sein Büro in Russland zu schließen, das sich mit Telekommunikations- und Netzwerkausrüstung befasst. Die chinesischen Mitarbeiter des russischen Büros und ein Teil der russischen Spezialisten werden das russische Territorium verlassen, und der Rest wird in Urlaub gehen.

Tatsächlich hat Huawei den Abschluss neuer Verträge mit russischen Telekommunikationsbetreibern über die Lieferung von Netzwerk- und Serverausrüstung gestoppt. In den letzten Jahren haben Telekommunikationsunternehmen in Russland aktiv zu Lösungen von Huawei gewechselt. Inzwischen entfallen rund 33 Prozent aller in Russland betriebenen Mobilfunkbasisstationen auf die Ausrüstung des chinesischen Herstellers. Der Weggang von Huawei könnte sich negativ auf die Wartung und Entwicklung bestehender und künftiger Projekte auswirken. Vor allem die Einführung von 5G wird sich offensichtlich verlangsamen.

Das Ende von Huawei in Russland steht in erster Linie im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und den Sanktionen, die gegen das Land verhängt wurden.

Im Bereich der Konsumgüter, zu denen Tablets, Laptops, Smartphones und andere intelligente Geräte gehören, gibt es vorerst keine Veränderungen. Aber es ist möglich, dass auch hier das Ende kommen wird, um nicht in Konflikt mit den Vereinigten Staaten und Europa zu geraten.

Quelle(n):
Forbes

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