Samsung Galaxy S27 Ultra: Warum Qi2-Magnete das Design komplett umkrempeln

Samsung plant für das Galaxy S27 Ultra im Januar 2027 eine optische Kehrtwende. Die vertikalen Kamera-Linsen verschwinden von der Rückseite. Mehrere Leaker wie Ice Universe melden den Wechsel zu einem horizontalen Kamera-Balken.
Grund für den Umbau ist der neue Ladestandard Qi2. Die dafür nötigen Magnetringe brauchen Platz in der Gehäusemitte. Das alte Kamera-Layout blockiert diesen Raum mechanisch. Samsung muss die Linsen verschieben, um drahtloses Magnetladen zu ermöglichen.
Der Akku-Sprung auf Silizium-Karbon
- Neue Technologie: Samsung testet Prototypen mit Silizium-Karbon-Akkus.
- Extreme Kapazitäten: Die Testreihen umfassen Kapazitäten von 12.000 mAh bis zu 20.000 mAh.
- Ende der Stagnation: Bisher steckte Samsung fest bei der bekannten 5.000-mAh-Grenze.
Die Konkurrenz von Honor und OnePlus nutzt diese Akkutechnik bereits im Alltag. Silizium-Karbon erlaubt deutlich mehr Energie ohne dickere Gehäuse. Samsung zieht hier spät nach, plant aber offenbar gigantische Kapazitätssprünge für echte Mehrtages-Laufzeiten.
Variable Blende und vier Modelle
Die Hauptkamera des S27 Ultra nutzt einen neuen 200-Megapixel-Sensor namens ISOCELL HPA. Dieser misst 1/1,12 Zoll und zieht mit Sonys Top-Sensoren gleich. Samsung verbaut eine physisch verstellbare Blende für bessere Tiefenschärfe und Lichtausbeute. Der oft kritisierte, dreifache Tele-Zoom fliegt komplett aus dem System.

Das neue S27-Quartett im Überblick
| Modell | Displaygröße | Besonderheit |
| Galaxy S27 | Standard | Basis-Modell |
| Galaxy S27 Plus | Groß | Mittlere Ausstattung |
| Galaxy S27 Pro | 6,47 Zoll | Kompaktes Ultra ohne S-Pen |
| Galaxy S27 Ultra | Maximal | Volle Ausstattung mit Periskop |
Das neue S27 Pro schließt eine Marktlücke für Fans kleinerer Premium-Smartphones. Es übernimmt die Haupt- und Weitwinkelkamera des Ultra-Modells. Käufer müssen beim Pro-Modell lediglich auf den S-Pen und den maximalen Periskop-Zoom verzichten. Global soll hier der Snapdragon-Chip laufen.
Samsung reagiert mit dem Kamera-Balken spät auf Apples MagSafe-Erfolg. Das Design erinnert stark an das Google Pixel, ist aber technisch erzwungen. Der Akku-Sprung klingt auf dem Papier extrem. Im Alltag müssen Software und Ladeelektronik diese riesigen Zellen erst einmal bändigen, ohne das Smartphone in ein klobiges Baustellen-Handy zu verwandeln.
Quelle: Gizchina
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