Huawei verliert nun auch Sony-Kamerasensoren

Nachdem Huawei nach dem US-Bann eine Reihe von Tiefschlägen einstecken musste, kommt nun ein weiterer hinzu. Der Hersteller verliert nun den Zugang zu Smartphone-Kamera-Sensoren von Sony.

Huawei und Sony gehen zukünftig ebenfalls getrennte Wege. Denn auch hier greift das US-Embargo gegen den chinesischen Hersteller. Nachdem man keine Prozessoren mehr von TSMC bekommt, die Displays von Samsung und LG nicht mehr geliefert werden dürfen, Speicherchips ebenfalls nicht mehr von Huawei bezogen werden dürfen, betrifft es nun auch die Kamera-Sensoren der Smartphones.

Ein Schritt, der Sony in der Größenordnung einer halben Milliarde Dollar kosten wird. Genauer gesagt, reduzierte das Unternehmen seine mittelfristigen Investitionsausgaben um 470 Millionen Dollar.

Für Sony ist das weniger schmerzhaft, beliefert man doch alle anderen Smartphone-Hersteller mit seinen Sensoren. Man hat sogar einen Exklusivvertrag mit Apple abgeschlossen.

Huawei jedoch wird auch bei den Smartphone-Kameras weit zurückfallen, denn einen wirklich guten Ersatz für die Sony-Sensoren gibt es nicht. Jedenfalls keine, bei dem nicht amerikanische Technologie im Spiel ist.

Quelle(n):
Nikkei

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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