Instagram Map sorgt für Verunsicherung – was Nutzer jetzt wissen müssen

Meta hat der Foto-App Instagram kürzlich eine neue Funktion spendiert, die für hitzige Diskussionen sorgt: die Instagram Map. Darüber können Anwender ihren aktuellen Standort mit anderen teilen. Viele Nutzer empfinden das als bedenklich und fürchten eine unbeabsichtigte Preisgabe privater Daten.
Instagram experimentiert seit Jahren mit Veränderungen, die das soziale Netzwerk stärker in Richtung algorithmisch gesteuerter Inhalte lenken. Beiträge von engen Freunden tauchen deshalb seltener im Feed auf, während Fremde deutlich präsenter geworden sind. In diesem Umfeld wirkt eine Funktion, die sensible Ortsinformationen preisgibt, für viele wie ein zusätzlicher Risikofaktor.
Die gute Nachricht: Der Standort ist nicht automatisch sichtbar. Wer die Karte nicht einschaltet, gibt seine Position auch nicht preis. Nutzer, die das Feature aktivieren, können granular festlegen, wer die Informationen erhält – etwa enge Kontakte oder eine individuelle Auswahl.
Um die Karte aufzurufen, öffnet man die Startseite der App über das Haussymbol unten links. Von dort geht es in den Direct Messenger durch Antippen des Chat-Icons oben rechts oder durch eine Wischgeste. Die Abkürzung zur Kartenansicht befindet sich etwas versteckt im Notes-Bereich, der Reihe mit Profilbildern und kurzen Textschnipseln unterhalb der Suchleiste.
Einmal gefunden, zeigt die Karte zunächst den eigenen Standortstatus. Ist die Funktion deaktiviert, erscheint die Meldung „Nicht freigegeben“. Bei aktiver Freigabe lassen sich zusätzlich Orte sehen, die Kontakte in Posts oder Stories markiert haben – unabhängig davon, ob sie den Live-Standort teilen. Eigene Standortangaben bleiben dagegen privat, solange man sie nicht manuell in Beiträgen ergänzt.
Über das Zahnradsymbol oben links in der Kartenansicht lässt sich bestimmen, wer den Standort einsehen darf. Zur Wahl stehen Freunde, enge Freunde oder eine benutzerdefinierte Auswahl. Wer maximale Sicherheit möchte, setzt die Option auf „Niemand“.
Erweiterte Privatsphäre-Tools erlauben es außerdem, einzelne Personen auszuschließen oder bestimmte Ortsbereiche unsichtbar zu machen. Dazu legt man einen Pin auf der Karte fest, justiert den Radius und vergibt eine Bezeichnung wie „Zuhause“. Auf diese Weise bleibt die Karte in anderen Situationen nutzbar, ohne sensible Bereiche preiszugeben.
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