Nissan Juke: Elektro-Crossover kommt 2027 und schockt mit radikalem Design

Nissan Juke 2027
Quelle: Nissan
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Nissan bricht mit dem neuen Juke endgültig alle Design-Regeln. Die Japaner haben beim Vision Event in Japan die Hüllen fallen gelassen und präsentieren einen vollelektrischen Crossover, der optisch direkt aus einem Cyberpunk-Comic stammen könnte. Zerklüftete Linien, sechseckige Scheinwerfer und ein knalliges Neongrün signalisieren sofort, dass hier kein gewöhnliches Stadtauto vorfährt.

Meiner Meinung nach übertreibt es Nissan hier fast schon mit dem Drang zur Individualität, was konservative Käufer abschrecken dürfte. Unter dem futuristischen Blechkleid steckt allerdings bewährte Kost aus dem Konzernregal. Der Stromer nutzt die AmpR-Medium-Plattform, die wir bereits vom neuen Leaf oder dem Renault Megane E-Tech kennen. Damit dürften Akku-Größen zwischen 52 und 75 kWh gesetzt sein.

Die Produktion im britischen Sunderland startet demnächst in die Testphase, doch Geduld ist trotzdem gefragt. Erst im Frühjahr 2027 rollt der Elektro-Juke offiziell zu den Händlern. Nissan behält den Hybrid-Antrieb zwar im Sortiment, rückt den Fokus aber klar auf die rein elektrische Variante samt Vehicle-to-Grid-Technologie. Ich finde diesen Schritt mutig, da die Ladeinfrastruktur für solche Spielereien erst noch flächendeckend mitspielen muss.

Trotz der aggressiven Optik bleibt der Juke ein wichtiges Volumenmodell für Europa. Mit über 1,5 Millionen verkauften Einheiten seit 2010 lastet ein enormer Druck auf der dritten Generation. Wer auf technische Daten wie die exakte Reichweite hofft, wird von den Japanern aktuell noch vertröstet. Fest steht nur: Der neue Juke wird auf der Straße definitiv für verdrehte Hälse sorgen, ob man das Design nun mag oder nicht.


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