Oppo Find X10 Pro Max: Ausgerechnet beim Display knallt der Rotstift

Oppo Find X9 Pro Hasselblad-Kamera Header
Quelle: Oppo
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Oppo schickt die Find X10 Serie überraschend früh auf die Teststrecke. Beim Erproben der Kamera-Performance tauchten in China jetzt mehrere Erprobungsträger neben einem iPhone 17 Pro auf. Ich habe mir die Leaks genau angeschaut: Wer gehofft hatte, dass das absolute Topmodell Pro Max bei allen Specs abräumt, kriegt direkt eine Abreibung.

Digital Chat Station liefert die harten Details zu den EVT-Testgeräten. Oppo streicht beim Find X10 Pro Max das ehemals geplante 6,89-Zoll-Display mit 2K-OLED. Stattdessen verbauen sie ein flaches 6,78-Zoll-Panel mit 1,5K-OLED und dünnen Rändern. Ein fieser Rückschritt. Pixel weg, Bildfläche weg. Pustekuchen.

Die Kamera bedient sich beim X9s Pro

Unter den klobigen Hüllen lugt das Gehäuse hervor. Orange schimmert am Blitz durch, Cyan und Weiß kommen wohl auch. Neben einem dedizierten AI-Button wandert das Hasselblad-Modul optisch extrem nah an das Find X9s Pro. Der LED-Blitz und der Multispektralsensor sitzen rechts versetzt.

Drei 200-Megapixel-Sensoren stecken im Gehäuse des Pro Max. Dazu gesellt sich Samsungs ISOCELL HPC für hohe Dynamik. Eine echte Ansage.

Der schnellste Silizium-Ableger kostet extra

Im Inneren rechnet der brandneue 2nm Dimensity 9600 Pro. Volle Leistung. Die kleineren Modelle hängen bei 3nm-Chips wie dem Dimensity 9600 Lite oder Dimensity 9500++ fest. Wer maximale Power will, muss bluten.

Der irre Preis für den 2nm-Wahn

Smartphone-Hersteller stecken aktuell in einer Zwickmühle. Die Fertigung der ersten 2nm-Prozessoren schlägt schlicht unfassbare Löcher in die Bilanzen der OEM-Hersteller. Kommen dann noch gleich drei fette 200-MP-Sensoren dazu, kollabiert die Baugruppen-Kalkulation auf der Stelle.

Oppo zieht die Notbremse beim Screen. Der Wechsel von 2K auf ein flaches 1,5K-OLED spart in der Massenfertigung entscheidende Dollar pro verbauter Einheit. Der Käufer zahlt die schiere Rechenpower am Ende mit weniger Schärfe auf der Front. Ein absurd harter Kompromiss.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert