Panikmache statt Fakten: Kein Datenleck bei Telegram

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In einigen Medien kursiert derzeit die Meldung, dass es bei Telegram ein schwerwiegendes Datenleck gegeben habe. Diese Darstellung ist jedoch falsch und führt zu unnötiger Panik.

Tatsächlich wurden keine Daten direkt von Telegram selbst gestohlen. Vielmehr kursieren in dem Messenger sogenannte „Kombolisten“, die bereits aus anderen Quellen stammende Anmeldedaten (E-Mail-Adressen, Benutzernamen und Passwörter) von verschiedenen Webseiten und Diensten enthalten.

Experten schätzen die Menge der betroffenen Datensätze auf bis zu 2 Milliarden Zeilen, wobei 361 Millionen eindeutige E-Mail-Adressen identifiziert wurden. Die Daten wurden über bösartige Telegram-Kanäle verbreitet und enthalten neben den Zugangsdaten teilweise auch Informationen darüber, auf welchen Websites sie verwendet wurden.

Woher stammen die Daten? Es wird vermutet, dass die kombinierten Listen aus einer Kombination von bereits existierenden Listen und Schadsoftware zusammengestellt wurden, die Login-Daten auf verschiedenen Websites ausspioniert.

Quelle(n):
Troy Hunt

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