Google Pixel 11: Neuer Kamerasensor trifft auf KI-Bevormundung

Google Pixel 11-Reihe mit der Pixel Watch 5
Quelle: Google
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Google hat das Pixel 11 offiziell vorgestellt und wie jedes Jahr dreht sich alles um die Kamera. Aber während der neue Sensor endlich mehr Licht einfängt, stellt sich bei den neuen KI-Funktionen sofort die Frage: Brauchen wir das wirklich oder dreht Google jetzt komplett durch?

Endlich mehr Licht für den Hauptsensor

Hardware-seitig liefert Google dieses Mal ordentlich ab – das wurde aber auch Zeit. Die Hauptkamera knipst zwar weiterhin mit 48 Megapixeln, ist im Vergleich zum Vorgänger aber spürbar gewachsen. Das bringt laut Hersteller satte 56 Prozent mehr Lichtempfindlichkeit. Das ist im grauen Alltag genau das, was wir bei dunklen Motiven sehen wollen.

Auch das Teleobjektiv bekommt ein Upgrade spendiert. Ebenfalls mit 48 Megapixeln bestückt, verspricht der 30-fache Superzoom zusammen mit der Rechenpower des neuen Tensor-Chips scharfe Fernaufnahmen. Ob das in der Praxis ohne Matsch auskommt, werden wir im ausführlichen Test sehen.

Magic Capture knipst jetzt völlig ohne euch

Der eigentliche Aufreger ist allerdings die neue Software-Funktion Magic Capture. Hier müsst ihr nicht einmal mehr auf den Auslöser drücken. Ihr haltet das Pixel 11 einfach nur in die Szenerie und die KI entscheidet vollkommen eigenständig, wann das Foto oder Video im Kasten ist.

Ganz ehrlich? Ich bin skeptisch. Das klingt nach ultimativer Bequemlichkeit, grenzt aber schon an digitale Bevormundung. Wo bleibt denn da der Spaß am Fotografieren, wenn mir der Algorithmus vorschreibt, welcher Moment bildwürdig ist?

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Filter heißen jetzt Kamera-Looks

Neben dem KI-Kram gibt es noch die sogenannten Kamera-Looks. Das ist im Grunde nichts anderes als eine Namensänderung für die bekannten Filter, die jetzt aber tiefere Eingriffe bei Farben und Kontrasten erlauben. Nett für den persönlichen Touch, aber sicher kein Grund für ein Upgrade.

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