Pixel 11 Pro: Preisschock und RAM-Kürzung erzürnen Fans

Google Pixel 11 Pro with Gemini Intelligence
Quelle: Google
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Das Pixel-Launch-Event war ein Desaster mit Ansage. Dass Google die Preise anzieht, war nach den letzten Leaks klar. Aber was die Truppe aus Mountain View beim Pixel 11 Pro abzieht, ist eine Frechheit für jeden Android-Fan.

Statt Mehrwert abzuliefern, gibt es die schlechteste aller Optionen: Satte 1.199 Euro für das Pixel 11 Pro und unverschämte 1.399 Euro für das Pro XL. Und das Sahnehäubchen? Google streicht gleichzeitig den Arbeitsspeicher von 16 GB auf 12 GB RAM zusammen. Preislich leider völlig daneben!

Der harte Hardware-Vergleich: Google vs. Samsung

FeatureGoogle Pixel 11 ProSamsung Galaxy S26 Ultra
Einstiegspreis1.199 Euro1.399 Euro
Arbeitsspeicher12 GB RAM (Downgrade!)16 GB RAM
ProzessorTensor G6Snapdragon 8 Elite Gen 5
Kamera-Setup48 MP Tele / 5x Zoom200 MP Hauptkamera

Ganz ehrlich: Wer so viel Geld verlangt, muss sich direkt mit dem Galaxy S26 Ultra messen lassen. Während Samsung den brachiale Snapdragon 8 Elite Gen 5 verbaut, speist uns Google mit dem Tensor G6 ab.

Ich habe den Tensor jahrelang gegen Hater verteidigt, weil Android 17 einfach butterweich läuft. Aber Schluss mit den Ausreden: Wenn Google Flaggschiff-Preise aufruft, muss der Tensor G6 bei Grafiklast und Dauerzocken endlich mit Qualcomm gleichziehen, statt wieder wegen Überhitzung zu drosseln.

Lifestyle statt Leistung: Die neue Ausrichtung von Google

Erinnert ihr euch an Bugatti? Einem Chiron-Käufer ist es völlig egal, ob der Bude in der Kurve 2G zieht – Hauptsache, da stecken Diamanten im Lautsprechergitter. Genau nach diesem Prinzip baut Google seine Smartphones um.

Hardware-Enthusiasten und die alte Nexus-Community interessieren in Mountain View niemanden mehr. Der gewöhnliche Käufer merkt die fehlenden 4 GB RAM im Alltag sowieso nicht. Hauptsache, das neue HiLight-Feature – eine Rückseiten-LED als Ersatz für alte Benachrichtigungslichter – sieht beim Abendessen schick aus.

Immerhin: Die neue 48-MP-Telekamera mit 5-fach-Zoom holt bei schlechtem Licht spürbar mehr raus, und das Upgrade beim Qi-Laden nimmt man gerne mit.

Kaufwarnung für Power-User

Das Pixel 11 Pro ist kein schlechtes Smartphone. Die Fotos werden fantastisch, das System läuft rund und für Ottonormalverbraucher ist es eine solide Wahl.

Wer aber maximale Hardware fürs Geld sucht, wird von Google endgültig im Regen stehen gelassen. Android-Enthusiasten haben bei Pixel ab sofort kein Zuhause mehr.

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5 Kommentare

  1. Als Anmerkung, die 12GB RAM sind nur im 128GB Modell verbaut. Die Handys mit größerem Speicher haben weiterhin 16GB RAM. Finde ich aber auch frech, dass man automatisch mehr Geld ausgeben muss um die gleiche Menge Arbeitsspeicher zu bekommen.

  2. Was sind denn Android Enthusiasten? Ich habe ein Pixel 6 pro, welches nach 5 Jahren noch das aktuelle Android hat und obwohl da der inzwischen uralte Tensor 1 drinnen steckt, der ja noch viel „schlechter“ ist als der neue g6 merke ich kaum Einschränkungen. Das Teil rennt immer noch akzeptabel. Eine schnellere CPU nehme ich mit, wenn sie vorhanden ist, ist aber wozu brauche ich die wirklich? Wie gesagt der g1 reicht mir immer noch. Die Kamera hingegen ist mir wichtig. Da spielen die Pixel vorne mit. Software Updates sind mir wichtig. Da spielt Pixel vorne mit. Ersatzteilversorgung ist mir wichtig. Da spielt Pixel vorne mit.

  3. das mit der RAM Kürzung ist in der Tat fragwürdig, was die Gründe angeht. Alles andere war aber bekannt, daher finde ich die Art, wie das Gerät „niedergemacht“ wird, unpassend. Pixel Smartphone waren noch nie Leistungsboliden, was die CPU angeht. die Stärken der Pixels liegen ganz woanders, was auch Leistungs- und Zielgruppen in den Beschreibungen des Herstellers angeht.

  4. war erst Pixel 6 Anwender und hatte mich blenden lassen von den angeblichen ki Handy Pixel 8 und das gekauft. Das möchte ich möglichst wohl mit dem Xiaomi 18 ersetzten. Bin gespannt wie das wird. Google hat mich echt mit dem Pixel 11 enttäuscht.

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