Pixel Watch 4: Größere Akkus, aber kaum technische Neuerungen – was sich bei Googles neuer Smartwatch-Generation wirklich tut
Die neue Smartwatch-Generation von Google rückt näher – und mit ihr wächst das Interesse an der kommenden Pixel Watch 4. Während sich schon viele Details zur Pixel 10-Smartphone-Reihe verdichten, blieb es um den Nachfolger der Pixel Watch 3 bisher erstaunlich ruhig. Nun liefert eine interne Quelle erste konkrete Einblicke in die Ausstattung der neuen Smartwatch – und dämpft zugleich die Erwartungen an grundlegende Neuerungen.
Wie bereits bei den Vorgängermodellen setzt Google auch bei der Pixel Watch 4 auf den Snapdragon W5 Gen 1 als Herzstück. Dieser Chipsatz wurde bereits in den Generationen 2 und 3 verwendet. Statt auf eine neue Plattform zu wechseln, optimiert Google offenbar jene vertraute Hardware weiter – mit dem Ziel, Stabilität und Effizienz zu erhalten. So sollen die beiden Modellvarianten mit 41 mm („meridian“, FME23) und 45 mm („kenari“, FK23) exakt wie die Vorgänger jeweils in einer LTE- sowie einer Wi-Fi-only-Ausführung erscheinen.
Neuerungen finden sich primär bei der Akkukapazität:
- Die kleinere Version erhält einen 327-mAh-Akku, was einem Plus von etwa 7% gegenüber der 41-mm-Version der Pixel Watch 3 (307 mAh) entspricht.
- Die 45-mm-Variante steigt von 420 mAh auf 459 mAh – also rund 9% mehr Kapazität.
Konkrete Angaben zur resultierenden Akkulaufzeit oder zur Geschwindigkeit beim Laden gibt es bislang nicht. Dennoch dürfte die moderate Steigerung spürbare Vorteile im Alltag bringen – vorausgesetzt, die Software nutzt die zusätzlichen Reserven effizient.
Dass Google beim Snapdragon W5 Gen 1 bleibt, mag enttäuschen, ergibt aus strategischer Sicht aber durchaus Sinn. Qualcomms neue Wear-Generation („sw6100“) steht zwar in den Startlöchern, ist aber noch nicht serienreif. Alternativen wie ein Exynos-Chip seien laut Einschätzung der Quelle nicht zielführend, da Google 2026 ohnehin eine eigene Wearable-Plattform planen soll. Diese Übergangsphase mache einen Plattformwechsel aktuell schlicht unlogisch – auch weil Exynos-W-Chips außerhalb von Samsung kaum Verbreitung finden.
Bilder oder technische Details zur äußeren Gestaltung liegen derzeit nicht vor. Die Farboptionen scheinen weitgehend identisch zu bleiben. Auch beim Funktionsumfang ist kein großer Umbruch zu erwarten. Obwohl die Pixel Watch 4 auf ein bewährtes Innenleben setzt, könnte sich auch dieses Modell als solide Smartwatch für Android-Nutzer behaupten – wie schon die Pixel Watch 3, die trotz minimaler technischer Fortschritte in Tests hervorragend abschnitt.
Wer auf größere Technik-Sprünge gehofft hat, könnte von der Pixel Watch 4 enttäuscht sein.
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