Radikaler Kahlschlag in München: Der BMW X4 stirbt und kommt nur noch als Elektro-iX4

getarnter Prototyp des elektrischen BMW iX4 auf Probefahrt am Nürburgring
Quelle: Instagram @RingPrototypes
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BMW wirft den klassischen Verbrennungsmotor beim X4 endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte. Erlkönig-Fotografen haben den kommenden BMW iX4 mit dem internen Werkscode NA7 jetzt bei Testfahrten am Nürburgring erwischt. Das SUV-Coupé rollt komplett ohne Auspuffrohre an den Start. Die Produktion des alten Benziners wurde bereits vor Monaten eingestellt.

München setzt beim Design auf totale Risikominimierung. Die gesamte Frontpartie stammt eins zu eins vom konventionelleren Bruder BMW iX3 (NA5). Das Heck bricht dagegen sehr früh ab. Die flache Dachlinie zieht sich im aggressiven Winkel nach hinten. Optisch liefert das Auto die gewohnte Kost für SUV-Fans. Porsche macht das beim elektrischen Macan deutlich mutiger und eigenständiger.

Die Technik-Fakten der Neuen Klasse

Die technische Basis liefert die sogenannte Neue-Klasse-Plattform. BMW verbaut eine moderne 800-Volt-Architektur für extrem kurze Boxenstopps. Das Akkupaket verträgt Gleichstrom-Schnellladen mit bis zu 400 kW Leistung. Zehn Minuten am Stecker pumpen im optimalen Fall rund 275 Kilometer Reichweite in die Zellen. Das klingt auf dem Papier gut. Der Alltag entscheidet am Ende über die Wahrheit dieser Versprechen.

BMW plant zum Verkaufsstart im Spätherbst drei konkrete Versionen für den Weltmarkt:

  • BMW iX4 40 xDrive: Das Basismodell steht ab November 2026 beim Händler. Allradantrieb gehört fest zur Ausstattung. Die Leistung bleibt noch das Geheimnis der Entwickler. Typischer Einstiegs-Köder für Leasing-Kunden.
  • BMW iX4 50 xDrive: Der stärkere Bruder startet zeitgleich im November 2026. Das Dual-Motor-Setup liefert 463 PS und 641 Nm Drehmoment. Der Sprint von null auf Tempo 100 dauert 4,9 Sekunden. Ein Tesla Model Y Performance erledigt diese Übung spürbar schneller.
  • BMW X4 M60 xDrive: Die M-Performance-Variante folgt im März 2027. Das Fahrwerk bekommt eine sportliche Abstimmung spendiert. Die Physik lässt sich durch Marketing-Sprüche nicht austricksen. Das hohe Akkugewicht drückt in jeder schnellen Kurve.

Der wahre Performance-Hammer parkt noch in der Warteschleife. Ein rein elektrischer BMW X4 M mit dem Code ZA7 bekommt vier Elektromotoren. Die Entwickler peilen eine Leistung von mindestens 800 PS an. Das Triebwerk nutzt die Technik aus dem kommenden Elektro-M3 (ZA0) und dem X3 M (ZA5). Diese brutale Kraftmaschine kommt aber erst deutlich nach dem Marktstart.

Die bayerische Heimat verliert bei diesem Auto die komplette Wertschöpfung. Jedes Exemplar des iX4 verlässt das BMW-Werk Debrecen in Ungarn. Die amerikanischen Fabriken in Spartanburg gehen leer aus. Die Fertigung teilt sich das Coupé dort direkt mit dem normalen iX3.


Quelle: BMWBLOG

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