Salami-Taktik bei Google: Warum stirbt die Marke Fitbit nicht endlich ganz?

Google schmeißt die Fitbit-App vom Smartphone. Die Anwendung für Fitness-Daten heißt ab sofort Google Health. Auch das kostenpflichtige Abonnement verliert seinen alten Namen. Nutzer zahlen ihr Geld nun für Google Health Premium.
Tracker mit Namens-Salat
Selbst bei der Hardware greift die Konzernmutter durch. Das frische Fitnessband im Handel heißt Google Fitbit Air. Der Suchmaschinen-Riese klebt sein eigenes Logo mittlerweile auf alle alten Tracker-Verpackungen.
- Alter Name: Fitbit Air
- Neuer Name: Google Fitbit Air
- App-Name neu: Google Health
- Abo-Name neu: Google Health Premium
Die eigene Webseite ist weg. Die App ist Geschichte. Das Abo trägt den Google-Stempel. Vom Zwei-Milliarden-Zukauf aus dem Jahr 2019 bleibt nur ein einziges Wort als Namenszusatz übrig.
Das Trauerspiel der Pixel-Konkurrenz
Google blockiert sich mit diesem Marken-Chaos selbst im Kampf gegen Samsung und Apple. Die Apple Watch dominiert das Handgelenk, weil die Marke klar ist. Samsung bündelt alles unter dem Galaxy-Dach. Google schleppt seit Jahren eine halbtote Marke mit, anstatt den harten Schnitt zu machen. Das neue Band müsste Pixel Band oder Google Air heißen. Diese künstliche Beatmung verwirrt Käufer im Laden nur.
Hardware-Nachfolger für die echten Smartwatches von Fitbit sind ohnehin nicht geplant. Im Regal liegt veraltete Technik. Google scheut den finalen Schritt zum Friedhof. Der Stecker gehört jetzt gezogen.
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