Samsung Display mit großen Problemen bei QD-OLED Produktion

Samsung Display QD-OLED
Quelle: Samsung
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Samsung Display scheint große Probleme bei der Fertigung von Quantum-Dot (QD)-OLED-Panels zu haben. Daher wird man auch im Laufe des Jahres entscheiden, ob es in diesem Jahr mehr Geld für die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten ausgeben wird.

Die Tochtergesellschaften von Samsung halten regelmäßig Investitionsüberprüfungen für wichtige Geschäftsbereiche ab, um der Führung der Samsung Group über ihre Bewertung zu berichten und die Genehmigung für große Ausgabenpläne zu erhalten. Samsung Display scheint hierbei auf größere Probleme gestoßen zu sein.

Derzeit erreicht der Hersteller nur die niedrige Produktionsausbeute von etwa 30 Prozent bei den Panels. Und das ist eindeutig zu wenig und treibt die Kosten unnötig in die Höhe. Samsung Display hat wohl vor allem mit Schwierigkeiten beim Abscheidungsprozess zu kämpfen, bei dem organische Materialien auf das Panel aufgebracht werden.

Die Ausbeute bei den Front-End-Prozessen der Produktion, zu denen auch die Abscheidung gehört, sei auf 30 Prozent gesunken und die endgültige Ausbeute, wenn man Back-End-Prozesse wie die Modularisierung mit einbezieht, sei sogar noch niedriger.

Den Quellen zufolge kann Samsung Display mit seiner derzeitigen Kapazität wahrscheinlich bis zu 1 Million QD-OLED-Panels für Fernsehgeräte und Monitore pro Jahr anbieten. Um dieses Volumen zu erreichen, müsse das Unternehmen jedoch seine Ausbeute bei den Panels innerhalb eines Jahres auf 70 Prozent steigern. Der Konkurrent LG Display, der weiße (W)-OLED-Panels anbietet, will in diesem Jahr 10 Millionen Stück ausliefern.

Quelle(n):
The Elec

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