Samsung Galaxy Glasses geleakt: Snapdragon AR1, 50 Gramm, 155-mAh-Akku und Gemini an Bord

Samsung Galaxy Glasses Render
Quelle: Android Headlines
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Samsung bringt nach dem Galaxy XR eine zweite Android-XR-Brille, und die ersten Marketing-Renderings zeigen ein Gerät, das auf den ersten Blick kaum von einer normalen Korrekturbrille zu unterscheiden ist. Kein eingebauter Screen, keine klobigen Bügel – die Galaxy Glasses mit dem Codenamen Jinju setzen auf Zurückhaltung. Was sie verraten, sind allein die beiden Kamera-Augen auf der Front und das Samsung-Logo. Die Bügel fallen im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie den Meta Ray-Ban schlank aus. Android Headlines hat die Bilder veröffentlicht; der Leak wirkt fertig genug, um von offiziellem Marketing-Material zu stammen.

Angetrieben wird die Brille vom Snapdragon AR1. Qualcomms Plattform für smarte Brillen steckt bereits in mehreren Konkurrenzprodukten. Hinzu kommen ein 12-Megapixel-Sensor von Sony, 155 Milliamperestunden Batteriekapazität, Wi-Fi, Bluetooth 5.3 und ein Gewicht von etwa 50 Gramm – Werte, die praktisch deckungsgleich mit dem sind, was Meta für seine display-losen Modelle verbaut. Außer Samsung wechselt auf eine bislang unbekannte Exynos-Lösung, ist das ein erwartbarer, aber solider Unterbau. Audio setzt auf Knochenschall-Lautsprecher, die Gläser kommen mit photochromen Übergangseigenschaften.

Weil sie auf Android XR läuft, steuern Nutzer die Brille hauptsächlich per Sprache, und Google Gemini liefert den KI-Unterbau. Schilder übersetzen, Schnappschüsse auslösen, Navigation via Google Maps – das funktioniert direkt über die Frontkameras, die der Assistenz Kontext aus der Umgebung liefern. Die Verwandtschaft zum Galaxy XR ist kein Zufall: Android XR bildet die gemeinsame Plattform, Google wird auf der I/O im Mai weitere Details dazu nennen.

Frühere Leaks aus der One UI 9 haben die Produktpalette bereits vorskizziert. Drei Brillen sind in Arbeit. Jinju, die jetzt gezeigte Variante, trägt die Modellnummern SM-O200P und SM-O200J. Eine zweite, fast identisch nummerierte Version scheint eine Schwester zu sein. Die dritte im Bunde läuft unter dem Codenamen Haean und kommt erst 2027. Sie erbt den Namen, der ursprünglich für Jinju gedacht war, und rüstet ein Micro-LED-Display nach, das Benachrichtigungen, Routenführung und Kontextdaten direkt ins Sichtfeld blendet – ohne Umweg übers Ohr.

Preislich nennen die Leaks eine Spanne von 379 bis 499 US-Dollar für Jinju, Haean soll zwischen 600 und 900 Dollar liegen. Die Ziffern sind mit Vorsicht zu genießen; selbst Geräte, die schon im Regal stehen, erleben Preissprünge um mehrere hundert Dollar über Nacht. Samsung und Google dürften trotzdem Interesse haben, die Brille möglichst am unteren Ende der Skala zu platzieren. Eine Präsentation könnte zeitnah erfolgen – vielleicht bei der Google I/O mit einem ersten Teaser, gefolgt von einer ausführlichen Vorstellung beim Unpacked-Event im Juli, gemeinsam mit den neuen Foldables und der Galaxy Watch 9.

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