Samsung Galaxy S27 Ultra: Neue 200-MP-Kamera und variable Blende geplant

ikonischer heller Samsung-Schriftzug auf dunklen Hintergrund
Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Wer heute ein sündhaft teures Smartphone für Gruppenfotos nutzt, erlebt oft eine Überraschung. Die Person in der Mitte ist scharf, die Tante daneben verschwindet bereits im digitalen Matsch. Große Sensoren sind für die Lichtausbeute zwar ein Segen, ruinieren durch die extrem geringe Tiefenschärfe aber oft das eigentliche Motiv. Samsung hat dieses Problem jahrelang ignoriert, scheint für das Galaxy S27 Ultra nun aber endlich die Reißleine zu ziehen. Berichten zufolge kehrt eine Hardware-Lösung zurück, die wir zuletzt 2019 im Galaxy S10 gesehen haben: die physisch variable Blende.

Acht Jahre Funkstille sind in der Technikwelt eine Ewigkeit. Damals war das Verstellen der Blende eher eine Spielerei, weil die Sensoren schlicht zu klein waren, um einen echten optischen Unterschied zu machen. Beim S27 Ultra ändert sich das Spiel komplett. Der Hersteller plant wohl den Wechsel auf einen völlig neuen 200-Megapixel-Sensor und beendet damit die Ära des ISOCELL HP2, der uns vom S23 bis zum S26 Ultra begleitet hat. Diese Hardware-Kombination erlaubt es dem System, die Blende mechanisch zu schließen. So bekommt man bei ausreichend Licht wieder mehr Schärfe in die Tiefe des Raums, was besonders bei Porträts oder Videoaufnahmen im Hellen den Unterschied zwischen Schnappschuss und Profi-Look ausmacht.

Die neue Hauptkamera soll so leistungsfähig sein, dass sie die herkömmliche 10-Megapixel-Telelinse mit dreifachem Zoom schlicht überflüssig macht. Samsung setzt hier wohl auf einen hochwertigen digitalen Ausschnitt des neuen Sensors. Während die Ultraweitwinkel- und die Frontkamera ebenfalls frische Hardware erhalten sollen, bleibt das 50-Megapixel-Periskop für den fünffachen Zoom vermutlich unangetastet. Dass Samsung diesen Schritt ausgerechnet jetzt geht, dürfte kein Zufall sein. In der Branche gilt es als sicher, dass Apple beim iPhone 18 Pro ebenfalls an einer variablen Blende bastelt. Die Koreaner wollen das Feld offenbar nicht kampflos räumen.

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