Samsung und LG schließen ihre Fabriken in Südkorea

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Samsung und LG sind die beliebtesten südkoreanischen Smartphone-Unternehmen der Welt. Doch nun wird man nicht mehr im Heimatland produzieren.

In letzter Zeit war der globale Smartphone-Markt so hart umkämpft und lässt keinen Platz mehr für Fehler. LG’s Smartphone-Geschäft ist seit mehreren Quartalen rückläufig und selbst Samsung hat Mühe, sein Geschäft auf dem höchsten Niveau zu halten.

Laut koreanischen Medienberichten haben die beiden koreanische Smartphone-Hersteller angesichts des harten Wettbewerbs auf dem globalen Smartphone-Markt keine andere Wahl, als die Kosten zu senken. Eine Möglichkeit dazu ist der Umzug aus dem Heimatland.

Samsung hat seine Produktionskapazität für Smartphones in Südkorea weiter reduziert und erhöht seine Investitionen in Südostasien. So produzieren die Fabriken von Samsung in Vietnam, Brasilien, Indien und Indonesien jährlich rund 300 Millionen Smartphones.

Samsungs Umsetzung dieser Schritte ist eindeutig auf die relativ hohen Arbeitskosten Südkoreas und die steigenden Komponentenpreise zurückzuführen. Nach Angaben der National Salary Commission of Vietnam liegt der monatliche Mindestlohn in Vietnam ab 2019 zwischen 126 und 180 Dollar.

Mit den immer aggressiveren agierenden und erfolgreichen chinesischen Herstellern werden Samsung und LG auf immer mehr Widerstand stoßen und müssen alle notwendigen Verfahren zur Senkung der Produktionskosten umsetzen.

Daher haben beide Unternehmen beschlossen, in naher Zukunft keine Smartphones mehr im eigenen Land produzieren zu wollen. Nur so kann man weiterhin erfolgreich agieren, so das Argument der Hersteller.

Quelle(n):
https://news.mydrivers.com/1/625/625791.htm

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Jörn Schmidt
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10
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