Skoda Epiq läuft vom Band: Spaniens neuer Billig-Stromer bricht alte Regeln

Frontansicht eines grünen Skoda Epiq
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH
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Skoda baut das neue Einstiegs-Elektro-SUV Epiq ab sofort im spanischen Werk Pamplona. Die VW-Fabrik fertigte dort jahrzehntelang reine Verbrenner. Das Band wurde für die Elektro-Plattform MEB+ komplett umgerüstet.

Flexible Bänder für die billige E-Offensive

Das Werk pumpt täglich über 1.400 Autos aus den Hallen. Benziner und Stromer laufen flexibel über dieselbe Linie. Später folgt an diesem Standort die Fertigung des VW ID. Cross.

Spanien wird zur europäischen Zentrale für günstige Volkswagen-Elektroautos. Das Schwesterwerk in Martorell baut den Cupra Raval und den elektrischen VW ID. Polo. Skoda lagert die Produktion komplett aus. Die tschechischen Stammwerke brauchen Platz für teurere Modelle.

Die nackten Zahlen zum Verkaufsstart

  • Basispreis: 26.000 Euro kostet die nackte Hütte.
  • Reichweite: 440 Kilometer schafft nur der teure Riesen-Akku.
  • Leistung: 85 kW bietet die magere Basis. Das Topmodell leistet 155 kW.

Der China-Schock zwingt VW zum Geiz

Der Umzug nach Spanien ist eine reine Defensiv-Taktik gegen billige Importe aus Asien. BYD drückt mit Kampfpreisen extrem auf den Markt.

Das Basismodell mit 85 kW Leistung verhungert auf der Autobahn vermutlich komplett. Die vollen 440 Kilometer Reichweite gibt es nur gegen saftigen Aufpreis. Volkswagen kopiert hier die bekannte Taktik der Smartphone-Hersteller. Die kleinste Speicher-Variante kauft am Ende sowieso kein Mensch.


Quelle: Skoda Storyboard

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