Speicherkrise schlägt durch: Samsung dreht im Juni an der Preisschraube für das Galaxy S26

Samsung hebt die Preise für seine Top-Smartphones an. Ab Anfang Juni kostet die Galaxy S26-Reihe spürbar mehr Geld. Auch die faltbaren Modelle der Z-Serie erhalten einen Aufschlag von 100 bis 200 Euro.
Grund für den Schritt ist der weltweite Mangel an Arbeitsspeicher. Diese sogenannte DRAM-Krise verteuert die Produktion von Elektronik stark. Die Mobilfunksparte von Samsung kauft die Chips intern zu Marktpreisen ein.
- Galaxy S26 Serie: Alle Modelle kosten bald mindestens 100 Euro mehr.
- Falt-Smartphones: Das Galaxy Z Fold 8 und Flip 8 ziehen im Preis an.
- Sonder-Modelle: Auch das Galaxy S25 FE bekommt den Aufpreis.
Höherer Speicher kostet extra
Der Aufschlag richtet sich nach der Speicherausstattung der Telefone. Varianten mit viel Gigabyte Speicherplatz steigen besonders stark im Preis. Erste Preiserhöhungen betreffen den griechischen Markt, weitere Länder dürften rasch folgen.
Günstigere Geräte wie das Galaxy A57 sind von der aktuellen Welle ausgenommen. Samsung hat den Preis hier bereits vor dem Marktstart angehoben. Das Einstiegsmodell mit 128 Gigabyte kostet bereits über 500 Euro.
Warum die Preise jetzt explodieren
Samsung baut Speicherchips selbst, nutzt sie aber nicht kostenlos. Die Halbleitersparte arbeitet komplett getrennt von der Smartphone-Abteilung. Die Handy-Entwickler zahlen die gleichen hohen Preise wie die Konkurrenz.
Apple fängt diese Mehrkosten beim iPhone 18 Pro vermutlich ab. Samsung gibt den Druck dagegen direkt an die Endkunden weiter. Wer ein neues Top-Modell sucht, zahlt künftig den Aufpreis für die Gewinnmarge des Herstellers.
Samsung nutzt die Chipkrise als bequeme Ausrede. Der Konzern verdient auf der Halbleiter-Seite prächtig an den hohen Preisen. Gleichzeitig bittet er die Smartphone-Käufer nochmals zur Kasse. Ein cleveres Doppelspiel für die Bilanz, das Kunden im Portemonnaie spüren.
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