Tesla: FSD-Option ab Ende Mai nur noch im Monatsabo

Tesla Modellpalette 2024
Quelle: Tesla, Inc.
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Wer bei Tesla in den Konfigurator schaut, findet dort seit Jahren die Option für das volle Potenzial für autonomes Fahren. Lange Zeit war das ein teures Versprechen auf eine Zukunft, die in Europa durch regulatorische Hürden ausgebremst wurde. Jetzt ändert Tesla die Spielregeln grundlegend und setzt eine knappe Frist für alle, die das System lieber einmalig kaufen statt monatlich mieten.

Ab dem 21. Mai 2026 verschwindet die Kaufoption für das mittlerweile in Potenzial für Voll-Selbstständiges Fahren umbenannte Paket aus dem deutschen Shop. Danach wird die Software nur noch als Abonnement verfügbar sein, womit Elon Musk das europäische Modell an die USA angleicht, wo Kunden bereits seit Anfang 2024 monatlich zahlen.

Die Niederlande spielen hierbei wieder einmal die Rolle des Vorreiters. Dort läuft die Frist für den Einmalkauf sogar schon am 15. Mai aus. Grund für die Eile ist vermutlich die erste Zulassung durch die niederländische Behörde RDW, die das System Mitte April für den EU-Raum abnickte. Auch wenn andere Länder noch nicht offiziell nachgezogen haben, scheint Tesla die Weichen für einen flächendeckenden Start der überwachten Selbstfahr-Funktion in Europa gestellt zu haben. Ein Preis für das kommende Abo steht hierzulande noch nicht fest, dürfte sich aber an den 99 Dollar orientieren, die jenseits des Atlantiks fällig werden.

Für aktuelle Besitzer oder Neuwagenkäufer stellt sich die Frage, ob man die 7.500 Euro für den Einmalkauf noch schnell investieren sollte. Die Entscheidung hängt stark an der verbauten Hardware. Die niederländische Genehmigung bezieht sich bisher explizit auf Fahrzeuge mit der aktuellen AI4-Technik, also der Hardware-Generation 4. Wer noch mit der älteren HW3 unterwegs ist, bleibt vorerst in der Warteschleife. Zwar stellte Musk Upgrades oder eine abgespeckte internationale Version in Aussicht, aber konkrete Termine für ältere europäische Autos fehlen komplett.

Am Ende beendet Tesla damit die Ära der lebenslangen Software-Lizenzen für den Autopiloten. Ein Abo bringt zwar Flexibilität für Gelegenheitsnutzer oder Leasingkunden, treibt aber die langfristigen Kosten für treue Markenanhänger in die Höhe. Wer sein Fahrzeug lange fahren möchte und an die baldige Freigabe glaubt, muss sich innerhalb der nächsten Tage entscheiden.


Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert