Teslas Autopilot-Versprechen gerät ins Wanken: Kunde erstreitet Rückzahlung

Seit Jahren wirbt Tesla für seine Fahrzeuge mit der Aussicht auf autonomes Fahren – ein Versprechen, das viele Käufer zu einem teuren Zusatzpaket verleitet hat. Doch die sogenannte „Full Self-Driving“-Funktion (FSD) bleibt bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Nun hat ein Besitzer eines Model Y mit Autopilot-Funktion einen juristischen Erfolg erzielt, der für viele weitere Tesla-Fahrer von Bedeutung sein könnte.
Ein Käufer, der sein Tesla Model Y vor vier Jahren mit der FSD-Option bestellt hatte, zog vor Gericht – und gewann. Die Entscheidung: Tesla muss den Kaufpreis für das Softwarepaket vollständig zurückzahlen und zusätzlich sämtliche Verfahrenskosten tragen.
Trotz zahlreicher Ankündigungen bietet Tesla bisher keine serienreife autonome Fahrfunktion für die breite Masse. Nur in wenigen Regionen laufen derzeit kontrollierte Tests mit „FSD Supervised“. Der Großteil der Nutzer hat weiterhin lediglich eingeschränkte Assistenzsysteme und keine echte Selbstfahrfunktion.
Ein weiteres Hindernis stellt die bereits verbaute Hardware in Millionen Fahrzeugen dar. Viele der älteren Modelle enthalten Chips, die nicht für vollautonomes Fahren ausgelegt sind. Tesla müsste also nicht nur die entsprechende Software liefern, sondern auch massive Hardware-Upgrades ermöglichen, um sein Versprechen vollständig einzulösen.
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