Teurer Felgen-Frust beim BMW iX1: Warum Käufer jetzt draufzahlen sollen

BMW iX1
Quelle: BMW
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

BMW bremst die Produktion des elektrischen iX1 ab Juni aus. Dem Autobauer gehen schlicht die passenden Felgen in den Standardgrößen 17 und 18 Zoll aus. Wer auf sein neues Elektro-SUV wartet, muss sich auf eine monatelange Verzögerung einstellen.

Ein internes Händlerschreiben des Produktionsleiters bestätigt den akuten Engpass für den Sommer. Im Mai reicht der Vorrat an Rädern noch aus. Ab Juni brennt die Hütte beim Zulieferer, eine schnelle Lösung zeichnet sich nicht ab.

Teurer Umweg über größere Räder

BMW rät seinen Händlern nun zu einer pragmatischen, aber kostspieligen Notlösung. Kunden sollen einfach auf die größeren 19-Zoll-Räder umberaten werden. Das löst zwar das Lieferproblem, reißt aber ein Loch in die Kasse der Käufer.

  • Zusatzkosten: Der Wechsel erzwingt die teureren Ausstattungslinien X-Line oder M-Paket.
  • Finanzieller Aufschlag: Der Preis klettert um rund 1.900 Euro nach oben.
  • Technische Einbußen: Größere Felgen bedeuten mehr Rollwiderstand und weniger Reichweite im Alltag.

Das „Brot-und-Butter“-Auto wackelt

Der iX1 ist für die Münchner ein extrem wichtiges Volumenmodell. Im vergangenen Jahr war fast jeder zweite neu zugelassene X1 in Deutschland ein reines Elektroauto. Bei einigen Händlern machte der Stromer im ersten Quartal sogar 70 Prozent der Bestellungen aus.

Die Empfehlung von BMW grenzt an Dreistigkeit. Anstatt den Fehler des eigenen Lieferketten-Managements auszubügeln, schiebt man die Kosten auf die Kundschaft ab. Wer die 1.900 Euro extra zahlt, bekommt als Dankeschön auch noch ein ineffizienteres Auto mit weniger Reichweite. Tesla oder Kia hätten hier vermutlich längst digitale Gutschriften oder Gratis-Upgrades verteilt, um die Kunden bei der Stange zu halten. BMW lässt die Käufer dagegen im Regen stehen.

Ob der Hersteller den wartenden Kunden finanziell entgegenkommt, bleibt völlig unklar. Wer nicht draufzahlen will, wartet monatelang oder hofft auf die Kulanz des örtlichen Händlers.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert