TikTok: Chinesische Regierung lehnt US-Deal ab

Der am Wochenende vereinbarte Deal zwischen ByteDance (TikTok), Oracle und Walmart stößt in China anscheinend auf wenig Gegenliebe.

Die Frist vom 20. September für einen angeblichen TikTok-Verkauf ist bereits verstrichen, aber die beteiligten Parteien haben sich noch nicht über die Bedingungen des Geschäfts geeinigt. ByteDance und die angeblichen Käufer Oracle und Walmart präsentierten widersprüchliche Angaben über den zukünftigen Besitz der App und verwirrten damit Investoren und Nutzer. Unterdessen wird die Unzufriedenheit Pekings mit dem Verkauf von TikTok immer offensichtlicher.

China hat keinen Grund, dem „schmutzigen“ und „unfairen“ Deal zuzustimmen, der es Oracle und Walmart erlaubt, TikTok auf der Grundlage von „Mobbing und Erpressung“ zu übernehmen, so ein Artikel in der China Daily.

Der Erfolg von TikTok – ein prognostizierter Umsatz von etwa einer Milliarde Dollar bis Ende 2020 – habe „Washington offenbar Unbehagen bereitet“, und veranlasste die USA, „die nationale Sicherheit als Vorwand zu benutzen, um die Video-Sharing-App zu verbieten“.

Peking hat bereits eine Reihe von Exportbestimmungen geändert, um den potenziellen TikTok-Verkauf zu erschweren, indem es den Verkauf bestimmter KI-Technologien an ausländische Unternehmen einschränkt.

Die Trump-Administration sagte, sie werde das Herunterladen von TikTok, das 100 Millionen Benutzer im Land hat, verbieten, falls kein akzeptables Abkommen zustande käme.

TikTok hat in den USA fast 198 Millionen App Store und Google Play-Installationen.

Quelle(n):
techcrunch

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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