Vivo X300 Ultra und X300s: Großes Kamera-Update bringt Log-Video und KI-Zoom

Vivo X300 Ultra Header
Quelle: Vivo
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Wer glaubt, dass Smartphone-Hersteller nach dem Release erst einmal die Füße hochlegen, sieht sich bei Vivo eines Besseren belehrt. Keine sechs Wochen nach der Vorstellung des X300 Ultra und des X300s schiebt das Unternehmen bereits das zweite massive Software-Paket über die Leitung. Dass Vivo bei der Kamera-Performance keine Gefangenen macht, ist bekannt, aber die Schlagzahl überrascht selbst erfahrene Nutzer. Während das X300s eher kleinere Optimierungen mitnimmt, mutiert das Ultra-Modell durch den Patch endgültig zur Profi-Maschine für mobile Videografen.

Besonders beim X300 Ultra greift Vivo tief in die Trickkiste. Wer Videos professionell nachbearbeiten will, bekommt jetzt die Unterstützung für Log-Profile. Das bedeutet flache Kontraste für maximalen Spielraum beim Color Grading – ein Feature, das man sonst eher in der dedizierten Filmwelt findet. Auch die Stabilisierung macht einen Sprung: Eine neue Horizontsperre sorgt dafür, dass Aufnahmen selbst bei hektischen Bewegungen gerade bleiben. Dass Vivo hierfür sogar auf cloudbasierte Sprachmodelle setzt, um die Telefoto-Leistung zu optimieren, klingt im ersten Moment nach technischem Overkill, zeigt aber, wohin die Reise bei der computergestützten Fotografie geht.

Für den Alltag gibt es für beide Geräte optischen Zuwachs in Form von neuen Bildstilen. Das Prinzip kennt man von den aktuellen Pro-Modellen des iPhones: Einmal abdrücken und danach den Look des Fotos komplett verändern, ohne die Bildqualität zu ruinieren. Auch eine Kooperation mit Disney findet ihren Weg auf das Display, erkennbar an speziellen Wasserzeichen für die eigenen Aufnahmen. Wer das Ultra-Modell nutzt, profitiert zusätzlich von einer neuen Zoom-Stufe im Porträtmodus und kann die Belichtung in Porträtvideos manuell steuern – ein Werkzeug, das bisher oft der Automatik überlassen wurde.

Spannend bleibt die Frage der Verfügbarkeit. Bisher rollt Vivo die Aktualisierungen primär im chinesischen Heimatmarkt aus. Wann die neuen Funktionen in den globalen Firmwares landen, lässt das Unternehmen aktuell noch offen. Nutzer hierzulande müssen sich also gedulden, bis der Download-Button auch in europäischen Regionen aufleuchtet. Es ist jedoch ein deutliches Signal an die Konkurrenz, wie schnell Software-Iterationen heutzutage ablaufen können, wenn der Fokus auf der Hardware-Ausreizung liegt.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert