VW ID. Polo kurz vor dem Start: Erlkönig zeigt R-Line Optik und Lade-Frust

Der Ladeanschluss vorne rechts im Kotflügel wird im Alltag für hochgezogene Augenbrauen sorgen. Während die IAA 2025 noch als Showbühne diente, zeigen aktuelle Wintertest-Bilder nun die ungeschminkte Realität der MEB+ Plattform. Wer in engen Garagen oder an ungünstig positionierten Ladesäulen parkt, muss beim ID. Polo zirkeln. Diese Positionierung der Ladebuchse am vorderen Radhaus wirkt bei einem modernen Elektroauto wenig durchdacht und könnte beim schnellen Zwischenstopp nerven.
Trotzdem macht Volkswagen optisch ordentlich Meter. Die Prototypen rollen fast ohne Tarnung im sportlichen R-Line-Dress über den Asphalt. Große Felgen und ein dezenter Dachspoiler lassen den Stromer deutlich dynamischer wirken als den biederen Verbrenner-Polo. Dank 2,60 Meter Radstand bietet der Innenraum zudem Platzverhältnisse, die man sonst eher eine Klasse höher erwartet. VW besinnt sich im Cockpit glücklicherweise auf alte Stärken und verbaut wieder echte physische Tasten statt fummeliger Touchflächen.
Unter dem Blech setzt Wolfsburg auf Frontantrieb und verschiedene Leistungsstufen von 114 PS bis hoch zum GTI mit 223 PS. Die Reichweite der 52-kWh-Batterie soll laut WLTP bei beachtlichen 450 Kilometern liegen. Wer auf den versprochenen 25.000-Euro-Einstieg hofft, braucht jedoch Geduld. Zum Marktstart wird wohl nur der große Akku verfügbar sein, was den Preis zunächst nach oben treibt. Die kleinere 37-kWh-Variante folgt erst später, um das Elektroauto-Segment für die breite Masse bezahlbar zu machen.
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