Xiaomi 18 Fold: Eigener Chip bringt Fünf-Millionen-Rekord

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Quelle: Xiaomi
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Xiaomi macht Schluss mit dem Einheitsbrei. Statt beim kommenden Xiaomi 18 Fold wie beim Vorgänger Mix Fold 4 wieder stur ins Qualcomm-Regal zu greifen, verbaut der Hersteller erstmals den eigenen Xring O3. Ein Leak aus der GeekbenchDatenbank zeigt jetzt, welche Naturgewalt in dem neuen Silizium steckt.

Das wurde aber auch Zeit, dass ein chinesischer Hersteller Qualcomm und MediaTek beim Thema Performance so richtig Feuer unter dem Hintern macht.

Xring O3 im Benchmark: Leistung jenseits der Vernunft

Die nackten Zahlen lesen sich wie eine Kampfansage. Der im 3nm-Verfahren gefertigte 10-Kern-Prozessor peitscht zwei Performance-Kerne auf bis zu 4,36 GHz. Im Geekbench-Test stiehlt sich das System mit bis zu 14.319 Punkten im Multi-Core locker an der Konkurrenz vorbei. Xiaomi verspricht stolze 60 Prozent mehr CPU-Power und satte 85 Prozent Plus bei der Grafik dank der verbauten Mali-G2-Ultra-NX GPU.

Mit einer angeblichen AnTuTu-Wertung von 5,22 Millionen Punkten würde der Chip erstmals überhaupt die Fünf-Millionen-Marke knacken. Ob man das auf einem Falt-Smartphone im normalen Alltag wirklich braucht? Absolut nicht. Aber es zeigt ordentlich Muskeln.

LPDDR6-Weltpremiere und Akku-Hammer

Ein echter Knaller versteckt sich beim Arbeitsspeicher. Das Xiaomi 18 Fold schluckt als erstes Gerät am Markt den brandneuen LPDDR6-RAM von CXMT. Mit Datendurchsätzen von bis zu 12.800 Mbps und 113,8 GB/s Bandbreite fliegen die Daten förmlich durch das System. Das bringt spürbare Performance-Vorteile beim Multitasking auf dem großen Bildschirm.

Ebenfalls stark: Trotz der komplexen Falt-Mechanik packt Xiaomi einen 6.000 mAh Akku ins Gehäuse. Geladen wird kabelgebunden mit 67W und kabellos mit 50W. Bei bisherigen Foldables war der Akku meist die Achillesferse – hier könnte Xiaomi endlich den Sweetspot getroffen haben.

High-End-Displays und offene Preisfragen

Bei den Displays setzt Xiaomi auf ein 6,56 Zoll Außendisplay und ein mächtiges 7,76 Zoll Innen-Display. Beide nutzen stromsparende LTPO-Technik mit 120Hz Bildwiederholrate. Die Dreifach-Kamera auf der Rückseite kommt mit einem 200 MP Hauptsensor sowie zwei Teleobjektiven daher. Ein Gehäuse nach IP68-Standard schützt endlich zuverlässig vor Staub und Wasser.

Das Gerät wird zusammen mit dem Xiaomi Pad 9 Pro Max noch diesen Monat in China enthüllt und läuft ab Werk auf Android 17. Preislich dürfte die Kiste gewaltig ins Kontor schlagen. Doch wenn der Xring O3 die Benchmark-Versprechen auch bei der Wärmeentwicklung hält, könnte Xiaomi die Foldable-Karten komplett neu mischen.

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