Zu müde für den Namen: Erhält der Cupra Raval VZ Extreme bald echten Rennsport-Dampf?

Cupra plant für den neuen Raval offenbar ein deutliches Leistungs-Upgrade. Das Kleinwagen-Modell startet im September zunächst mit maximal 226 PS. Für ein Auto mit sportlichem Image wirkt dieser Wert mager.
Die Konkurrenz schläft nicht. Alpine schickt den A290 mit ähnlichen Werten ins Rennen. Cupra-Chef Markus Haupt deutete im Gespräch mit dem Magazin Auto Express ein schnelleres Spitzenmodell an. Die aktuelle Basisversion teilt sich die Technik mit dem kommenden VW ID. Polo GTI.
Die nackten Zahlen der Basis
- Marktstart: September
- Leistung: 226 PS (166 kW)
- Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
- Fahrwerk: Elektronisches Sperrdifferenzial, adaptive Dämpfer
Die Konzern-Bremse blockiert die Emotionen
Volkswagen bremst seine sportlichen Ableger derzeit künstlich aus. Die Begrenzung auf 175 km/h erinnert eher an einen Lieferwagen als an ein Hot-Hatch. Der VW-Konzern schaut zu sehr auf die Kosten. Er riskiert damit den emotionalen Anschluss an Marken wie Hyundai mit dem Ioniq 5 N. Renault macht es mit dem spektakulären R5 Turbo 3E vor. Das zeigt, wie wichtig Image-Träger ohne Rotstift-Diktat für eine Elektro-Marke sind.
Kommt der Antrieb aus dem Clubsport?
Hinter den Kulissen arbeitet Volkswagen angeblich an einem ID. Polo GTI Clubsport. Dieses Triebwerk könnte rund 280 PS leisten. Cupra würde diese Variante vermutlich für ein Topmodell nutzen.
Der stärkere Motor bringt wichtige Vorteile im Alltag. Er sorgt für den nötigen Durchzug beim Überholen auf der Landstraße. Zudem hebt er das Auto von den braven Schwestermodellen von Skoda und VW ab. Ohne diesen Schritt bleibt der Raval nur ein teurerer Klon im Designer-Kleid.
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