Zwangspause in Zuffenhausen: Stirbt der Porsche Taycan den langsamen Tod?

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Foto von Caspar Rae auf Unsplash
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Der Taycan steht aktuell still. Porsche hat die Bänder für seinen Vorzeige-Stromer in dieser Woche komplett angehalten. Die Autos stapeln sich bei den Händlern, die Nachfrage ist im Keller.

Intern diskutiert das Management bereits ein radikales Szenario. Die Baureihe könnte komplett sterben und vorzeitig auslaufen. Der neue Porsche-Chef Michael Leiters räumt in der Modellpalette auf.

Schlechte Verkaufszahlen bremsen die Zukunft aus

Eigentlich plante Porsche einen echten Nachfolger für das Jahr 2027. Diese Pläne sind verschoben. Ob eine künstliche Gangschaltung im nächsten Upgrade die Wende bringt, bleibt fraglich.

  • Produktionsstopp: Die Bänder stehen seit dieser Woche still.
  • Nachfolger verschoben: Das neue Modell kommt nicht wie geplant 2027.
  • Zukunft ungewiss: Ein elektrischer Panamera könnte den Taycan langfristig ersetzen.

Die Krise hat hausgemachte Gründe. Das Design des jüngsten Facelifts enttäuscht viele Fans. Technische Detailverbesserungen gingen am Alltag der Fahrer vorbei.

Das Luxus-Problem und der Wertverlust

Der Innenraum wirkt nicht mehr frisch genug für diese Preisklasse. Dazu kommt der extreme Wertverlust auf dem Gebrauchtmarkt. Das schreckt Neuwagenkäufer ab.

Wer heute weit über 100.000 Euro ausgibt, will kein Infotainment von gestern. Die Konkurrenz schläft nicht.

Hyundai und Kia zeigen mit ihren 800-Volt-Flitzern Ioniq 5 und EV6, wie man Ladetempo bezahlbar macht. Tesla liefert im Model S Plaid brachiale Leistung ohne Alltagsallüren. Porsche verliert hier den Anschluss im Premium-Segment.

Die Chefetage schiebt die Schuld gerne auf eine allgemeine Flaute bei Elektroautos. Das greift zu kurz. Das Problem liegt am Produkt selbst, nicht an der Antriebsart. Das nächste Modelljahr entscheidet über Leben und Tod des Taycan.

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