AnkerWork B600 Video Bar Testbericht

AnkerWork B600 Video Bar
Quelle: Schmidtis Blog

Wieder einmal eine Premier auf Schmidtis Blog. Ich habe von Anker die AnkerWork B600 Video Bar zum testen bekommen. Eine All in One Webcam als die perfekte Konferenzlösung hatte ich bisher noch nicht im Test. Der Dank gilt Robert, der mir das Testgerät zur Verfügung gestellt hat. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf das Testergebnis.

In der Corona-Pandemie ist das Home-Office für viele das Arbeitsbüro geworden. Viele müssen dabei aber dennoch mit den Kollegen in Kontakt bleiben. Laptops haben meistens eine eingebaute Webcam, meistens sind diese aber nicht so gut. Da kommt nun die AnkerWork B600 Video Bar ins Spiel, die hier Abhilfe schaffen will. Mal sehen, ob die Lösung überzeugen kann.

AnkerWork B600 Video Bar
Verpackung | Quelle: Schmidtis Blog

Lieferumfang

Ihr bekommt einen relativ großen Karton zu euch nach Huse geliefert. Im Inneren findet ihr dann neben der eigentlichen Kamera auch ein USB-C auf USB-C-Kabel und ein Netzteil mit USB-C. Die Kamera ist auf einem Fuß montiert, den ihr an den Bildschirm oder an den Laptop befestigen könnt. Weiteres Highlight: Ihr könnt das alles auch auf ein normales Stativ schrauben, dass passendes Gewinde ist dort integriert.

AnkerWork B600 Video Bar
Lieferumfang | Quelle: Schmidtis Blog

Technische Daten

Video:

  • 2K/30fps
  • Einstellbares Sichtfeld von 65º, 78º und 90º
  • KI-unterstützter Autofokus
  • KI-gesteuerter intelligenter Zoom
  • KI-gesteuerte Bildverbesserung

Audio:

  • 4-Mikrofon-Array für konsistente Sprachaufnahme
  • 2×2 W Audioausgang, Gesamtklirrfaktor (THD) weniger als 1%
  • KI-gesteuerte Rauschunterdrückung

Licht:

  • Randlichtkomponente
  • Automatische und manuelle Lichtsteuerung
  • Helligkeit und Farbtemperatur des Lichts einstellbar

Zusätzliche Details:

  • Zugriff auf die AnkerWork App zur manuellen Anpassung der Video-/Lichteinstellungen
  • Zwei dedizierte USB-C-Anschlüsse zum Laden und zur Datenübertragung
  • USB-A-Anschluss für die Kopplung mit kabellosen Headsets (z. B. AnkerWork H700)
AnkerWork B600 Video Bar Features
Quelle: AnkerWork

Einrichten

Zum Einrichten der AnkerWork B600 Video Bar benötigt man die Software AnkerWork oder die passende App für Android oder iOS. Dann schließt ihr die Video Bar mittels Datenkabel und Netzteil an den Laptop und die Stromversorgung an. Damit lädt der interne Akku der Kamera. Wenn der PC/Laptop eine direkte Stromverbindung hat, dann könnt ihr die Stromverbindung auch weglassen, dann lädt das Setup über den Rechner.

Auf der Rückseite des Gerätes findet ihr noch einen weiteren USB A-Anschluss für weiteres Zubehör wie z.B. ein Headset.

AnkerWork B600 Video Bar
Quelle: Schmidtis Blog

In der App oder der heruntergeladenen Software könnt ihr dann eure bevorzugten Parameter einstellen. Ist alles kinderleicht und nach kurzem ausprobieren hat man dann auch das für sich passende Setup gefunden. Dieses wird dann gespeichert und an die Kamera übertragen und auch dort gespeichert. So hat man dann bei jedem Start immer gleich sein Setup zur Verfügung.

AnkerWork B600 Video Bar Software
Quelle: AnkerWork

Bildqualität

Die AnkerWork B 600 Video Bar wirbt mit einer 2K-Kamera. Uns dies macht sich auch in einem deutlich detailreicherem Bild als bei anderen Lösungen bemerkbar. Der Autofokus, der dem Gesicht währen Videokonferenzen folgen soll, reagiert schnell. Jedoch darf man sich hier aber keine Wunder erhoffen, denn manchmal kommt dieser aber auch an seine Grenzen.

Wenn 2 Personen in den Kamera-Bereich kommen, kann es auch mal vorkommen, dass dann die Kamera das „falsche“ Gesicht fokussiert und dann eigentliche dann unscharf wird. Weiter könnte es generelle Probleme geben, wenn ihr im Hintergrund Lichtquellen habt. Denn dann könnte es ein paar Schwierigkeiten bei der Gesichtserkennung geben.

Wenn der Raum dunkel ist und ihr nur auf die verbauten LED’s der Video Bar setzt, könntet ihr auch Probleme geben. Denn die eingebaute LED schaffte es nicht, genügend Licht zu erzeugen, damit das Gesicht richtig erkannt wird.

Alles in allem sind das doch alles eher Luxusprobleme, da es kaum vergleichbare Lösungen wie die AnkerWorK B600 Video Bar gibt und günstigere Lösungen oder aber auch direkt verbaute Videolösungen kein Vergleich sind.

AnkerWork B600 Video Bar
Quelle: Schmidtis Blog

Bedienung

Im Prinzip ist die Bedienung kinderleicht. Anker hat sich auch wirklich Gedanken gemacht. So zeigt ein rotes Licht unterhalb des Objektivs an, ob die Kamera aktiv ist. Diese kann man auch ganz einfach ausschalten, in dem man einfach nur die LED-Bar herunterklappt und somit die Kamera verdeckt.

An der linken Seite ist auch noch eine Touchfläche verbaut, der das Mikrofon mit nur einem Tipp darauf stumm schaltet. Die Helligkeit der LED-Bar steuert man auch ganz leicht über Touchflächen, einfach wischen um sie heller und dunkler zu machen. Auch kann man das Licht so ein- oder ausschalten.

Dank 4 Mikrofonen kann man auch ordentlich gehört werden. Diese filtern sogar ein Teil der Umgebungsgeräusche heraus, so dass man dann auch wirklich nur das auf der Gegenseite hört, was wichtig ist. Jedoch kommt es auch auf die Videokonferenz-Software an, denn darüber wird dann auch die Laustärke des Gegenüber gesteuert. Die Lautstärke der Lautsprecher der B600 lässt sich nämlich nicht selbst am Gerät einstellen.

Fazit

Mit der B600 Video Bar hat AnkerWork eine tolle All-in-One-Lösung zum Thema Videochats/Videokonferenzen am Start. Wenn auch nicht ganz günstig. Beim Anbieter bekommt ihr diese für EUR 229,99 – was dann doch ein wenig teurer ist. Wenn man aber ehrlich ist, ist dies ja auch nicht für die gelegentlichen Videochats gedacht, sondern zielt vielmehr auf den professionellen Benutzer.

Das merkt man an der Ausstattung und auch an der Größe der Video Bar. Dafür bietet sie aber eine tolle Bild- und Sprachqualität. Durch ihre Größe ist sie vielleicht auch nicht gedacht, an einen Laptop anzuschließen. Doch da das passende Gewinde bereits im Fuß integriert ist, kann man die Video Bar auch an ein normales Stativ schrauben.

Die AnkerWork B600 Video Bar ist vor allem für diejenigen interessant, die beruflich wirklich viel Videokonferenzen machen, da kann die Lösung ihr Potential ausschöpfen. Doch dies hat seinen Preis. Doch zum Glück gibt es immer mal wieder Aktionen, bei denen Anker selbst mit ordentlichen Preisnachlässen lockt. Und dann sollte man zuschlagen, wenn man nach einer All-in-One-Lösung für Videokonferenzen sucht.

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