Apple verschiebt das Falt-Handy: Das neue iPhone Fold wird ein unbezahlbarer Luxus-Schock

Apple verschiebt sein erstes faltbares iPhone überraschend auf Anfang 2027. Wer im kommenden Herbst mit einem biegsamen iOS-Display gerechnet hat, schaut tief in die Röhre. Die Nachricht stammt direkt aus der taiwanischen Zulieferkette vom Portal United Daily News. Das ist kein klassischer Gerüchtekanal aus dritter Hand, sondern eine verlässliche Quelle für echte Apple-Leaks.
Das Timing für den verspäteten Start ist pure Absicht. Die Kalifornier suchen im Frühjahr den direkten Zweikampf mit dem Samsung Galaxy S27 Ultra. Für den Chipfertiger TSMC bedeutet das zum Jahresstart volle Auftragsbücher, da beide Smartphone-Giganten dort zeitgleich produzieren lassen. Apple glaubt fest an den Erfolg des teuren Experiments und plant im ersten Jahr mit elf Millionen Einheiten.
Die neue Apple-Roadmap im Check
- iPhone Fold / iPhone Ultra: Das faltbare Tablet für die Hosentasche startet erst Anfang 2027. Mit geschätzten 2400 Euro wird das Gerät unverschämt teuer.
- iPhone 18 Pro: Das klassische Flaggschiff erscheint wie gewohnt pünktlich im September 2026. Hier gibt es keine Experimente.
- iPhone 18 Pro Max: Das gewohnte Riesen-Modell kommt zeitgleich im Herbst 2026. Es bleibt für viele die sicherere Wahl.
- iPhone 18: Das normale Basis-Modell verspätet sich kurioserweise bis zum Frühjahr 2027. Apple bricht die bekannte Release-Struktur komplett auf.
- iPhone 18e: Die neue Spar-Version kommt ebenfalls erst im Frühjahr 2027. Wer weniger Geld ausgeben will, braucht extrem viel Geduld.
- Samsung Galaxy S27 Ultra: Der Android-Konkurrent startet zeitgleich Anfang 2027. Gegen diesen etablierten Platzhirsch muss Apple erst einmal bestehen.
Der geleakte Preis ist eine echte Ansage an die treue Community. Die Basisversion soll in den USA stolze 2000 Dollar kosten, das große Modell klettert auf 2200 Dollar. Umgerechnet auf den deutschen Markt landen wir durch die Steuern bei mindestens 2400 Euro. Das ist selbst für die absolute Luxus-Klasse ein harter Brocken.
Samsung verlangt für sein aktuelles Galaxy Z Fold 6 rund 1900 Euro im Handel. Apple fordert sofort einen gigantischen Aufpreis für ein völlig unerprobtes Erstlingswerk, ohne dass Käufer die Hardware je in der Hand hielten. Die Konkurrenz baut seit sieben Jahren Falt-Handys und kämpft immer noch mit der sichtbaren Displayfalte. Apple muss technisch ab dem ersten Tag fehlerfrei abliefern, um diese Summe zu rechtfertigen.
Ein faltbares Gerät im Buch-Stil ist technisch extrem anspruchsvoll. Scharnier, Gehäuse und das flexible Panel fressen in der Entwicklung offenbar weit mehr Zeit als geplant. Am Ende müssen Nutzer entscheiden, ob ein Mini-Tablet in der Tasche den Gegenwert von zwei Top-Smartphones wert ist.
Quelle: Dan Nystedt auf X
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