Blackmagic Camera: Gratis-Update bringt Apple Watch-Steuerung und wichtigen Audio-Fix

Wer sein iPhone ernsthaft für Videos nutzt, lässt Apples Standard-App eh links liegen. Blackmagic schiebt der kostenlosen iOS-Anwendung jetzt ein frisches Update hinterher. Klingt stark. Bringt im Alltag aber auch wieder eigene Stolpersteine mit.
Die Watch am Handgelenk als Mini-Regie
Ein Blick aufs Handgelenk reicht ab sofort. Eine eigene Begleit-App für die Apple Watch samt Komplikation fürs Zifferblatt liefert den direkten Zugriff auf die wichtigsten Bedienelemente.
Endlich. Wer alleine dreht und vor der Linse steht, rannte bisher für jeden Kontrollblick stundenlang hin und her. Stativ, Kamera, Position, zurück. Nervt auf Dauer gewaltig. Jetzt reicht ein einfaches Tippen auf die Uhr.
Schluss mit dem Proxy-Müll auf dem Speicher
Auch beim Daten-Chaos räumt der Hersteller auf. Ein neuer Proxy Clip Manager verwaltet die schlanken Arbeitsdateien.
Gute Sache. Wer riesiges Originalmaterial löscht, kann die dazugehörigen Proxys jetzt in einem Aufwasch direkt mit entsorgen. Kein nerviges Suchen im Dateisystem mehr. Dazu kommen neue Zuweisungen für Fokus- und Zoom-Anforderungen in den Zubehör-Einstellungen und getrennte Optionen für Router- und Zielauswahl bei Livestreams.
Peinliche Kinderkrankheiten endlich ausgemerzt
Schnittstellen-Fans freuen sich über Support für die Blackmagic Camera REST API und den Remote Camera Manager.
Viel wichtiger sind mir aber die Fehlerbehebungen. Das Update bringt Fixes für die Frontkamera beim iPhone 17 und korrigiert die Peak-Anzeige im erweiterten Histogramm. Ein echtes Unding war jedoch der Fehler mit vertauschten Stereo-Audiokanälen. So ein Schnitzer darf bei einer Pro-Software schlicht nicht passieren. Wer den Ton im Schnitt nicht penibel kontrolliert hat, erlebte eine böse Überraschung.
Wenn das Smartphone im Regieraum landet
Die Schnittstellen zur REST API und zum Remote Camera Manager sprechen eine deutliche Sprache. Blackmagic sieht das iPhone längst nicht mehr als nette Spielerei für Vlogger, sondern als vollwertige Bausteine für professionelle Studio-Ketten.
Über die offenen Protokolle lassen sich gleich mehrere iPhones nahtlos in komplexe Setups einbinden und zentral steuern. Das senkt die Kosten für Multi-Cam-Produktionen enorm. Aber ehrlich: Ohne solides Netzwerk-Know-how steht man vor einer verdammt steilen Lernkurve.
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