BMW elektrifiziert den 3er: Der neue i3 bringt die Neue Klasse auf die Straße

BMW i3
Quelle: Instagram @bimmertoday
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BMW bestätigt offiziell, dass der Name i3 zurückkehrt – diesmal als Bezeichnung für die kommende elektrische 3er-Limousine. Konzernchef Oliver Zipse kündigte an, dass die Serienfertigung im Stammwerk München in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen soll. Danach soll die Produktion schrittweise auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Das neue Modell markiert einen zentralen Schritt in der strategischen Neuausrichtung der Marke.

Die elektrische Limousine basiert auf der sogenannten Neuen Klasse, die BMW schon auf der IAA 2023 mit der Studie Vision Neue Klasse vorgestellt hatte. Nach dem erfolgreichen Start des iX3 auf derselben Plattform ist der i3 der nächste Vertreter dieser Generation. Im Unterschied zum SUV verwendet die Limousine flachere Batteriezellen sowie eine modifizierte Architektur, die weiterhin 46 Millimeter Durchmesser aufweist, bei der Höhe aber auf 95 Millimeter reduziert ist. Dadurch bleibt das Fahrzeug niedriger und leichter, ohne bei der Leistung Kompromisse einzugehen.

Zipse zeigte sich in der Quartalskonferenz auch zufrieden mit der Nachfrage des iX3, der seit September in Ungarn gebaut wird. Bereits jetzt übersteigt das europäische Bestellvolumen die Prognosen des Unternehmens. Der Erfolg des Modells bekräftigt laut BMW die strategische Richtung: Die Neue Klasse bildet die Grundlage für eine ganze Generation elektrischer Fahrzeuge, deren Technologie künftig auch in Modelle wie den 7er oder den X5 integriert werden soll.

Technisch setzt der i3 auf ein reines 800-Volt-System, während andere Baureihen bislang auf 400 Volt ausgelegt sind. Um Synergien zu schaffen, planen die Ingenieure laut Zipse, kompatible Antriebe und Assistenzsysteme auch in die CLAR-Plattform zu übertragen. Möglich ist, dass dabei bestimmte Komponenten angepasst oder weiterentwickelt werden müssen.

Weltweit sollen bis 2027 rund 40 neue oder überarbeitete Fahrzeuge auf Basis der Neuen Klasse erscheinen. BMW will so seine Präsenz in wichtigen Märkten ausbauen, insbesondere in China, wo die neuen Modelle in enger Kooperation mit lokalen Partnern wie Alibaba Banma, DeepSeek und Momenta entwickelt werden. Dort sollen Softwarelösungen und digitale Dienste integriert werden, die speziell auf regionale Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.

Neben den Werken in Deutschland und China soll auch die Fabrik im mexikanischen San Luis Potosí eine Rolle spielen. Bereits 2024 hatte BMW angekündigt, die Standorte für die neue Fahrzeuggeneration aufzurüsten. Der kommende i3 baut damit auf einem globalen Produktionsnetzwerk auf und gilt als Schlüsselprojekt im Wandel der Marke hin zur vollständigen Elektromobilität.

Mit einer erwarteten Reichweite von mehr als 800 Kilometern tritt die elektrische Mittelklasse künftig gegen Rivalen wie die Mercedes EQ C-Klasse an. Die offizielle Premiere des i3 dürfte spätestens Anfang 2026 erfolgen – möglicherweise aber schon früher.

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