Huawei: R&D-Zentrum soll nach Kanada verlagert werden

Huawei befindet sich immer noch in den USA auf der schwarzen Liste. Huawei wehrt sich subtil dagegen, indem es US-Ausrüstung einfach ignoriert.

Flaggschiffe und 5G-Geräte von Huawei verwenden ab sofort keine US-Komponenten mehr. Laut einem kürzlich veröffentlichten Interview mit der kanadischen „Global Post“ sagte Huawei-Gründer Ren Zhengfei, dass das Unternehmen Kanada zu einem Schwerpunkt machen wird.

Laut Ren Zhengfei plant Huawei, sein R&D-Zentrum von den USA nach Kanada zu verlagern. Im Jahr 2018 investierte Huawei mehr als 15 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung. Und davon dürfte nun vieles nach Kanada fließen.

Ein aktuelle Bericht bestätigt, dass Huawei auch bei seiner 5G-Netzausrüstung auf Komponenten aus den USA verzichtet. Huawei ist der weltweit größte Anbieter solcher Technologien mit einem Marktanteil von 28%.

Das ist gut für Huawei, aber schlecht für die USA. Denn dort gehen viele Arbeitsplätze verloren, weil amerikanische Zulieferer nun nicht mehr von Huawei beauftragt werden und beauftragt werden können.

Ferner will der chinesische Mobilfunk-Konzern neue Produktionsstätten in Europa bauen. Wo genau die europäischen Standorte entstehen sollen, ist bisher noch unklar.

Die europäischen Produktionsstätten soll Befürchtungen zerstreuen, dass Hardware aus China für Spionage genutzt werden könnte.

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Jörn Schmidt
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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