Huawei Watch Fit 5 und Fit 5 Pro: Specs, Preise und alle Unterschiede im Überblick

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Quelle: WinFuture
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299 Euro für eine Sportuhr von Huawei – das ist mehr als der Vorgänger gekostet hat, und das Unternehmen weiß das. Trotzdem rollt die Watch Fit 5 Pro mit einem Titanrahmen, Saphirglas und EKG-Funktion an den Start. Ob das den Aufpreis rechtfertigt, hängt davon ab, was man von einer Fitnessuhr in diesem Preissegment erwartet.

Beide Modelle der neuen Fit-5-Reihe teilen sich denselben Akku: 471 mAh, Laufzeit bis zu zehn Tage im Sparmodus, sieben Tage bei normaler Nutzung, vier Tage mit Always-on-Display. Bluetooth 6.0, NFC und GPS stecken in beiden Varianten. Schutzklasse IP6X gilt ebenfalls für beide – wer allerdings tauchen geht, braucht die Pro-Version, die bis 40 Meter Wassertiefe freigegeben ist.

Das Display der Watch Fit 5 misst 1,82 Zoll, löst mit 480 × 408 Pixeln auf und erreicht eine Pixeldichte von 347 ppi. Die Helligkeit liegt bei bis zu 2.500 Nits für 80 Prozent der Bildfläche. Als Schutzglas kommt Li-Al-Siliziumglas zum Einsatz. Das Gehäuse besteht vollständig aus Aluminium, das Gewicht liegt bei 27,5 Gramm. Der Preis startet bei 199 Euro. Farboptionen: Schwarz, Weiß, Silber/Grün und Violett.

Die Pro-Version arbeitet mit einem 1,92-Zoll-LTPO-OLED-Panel bei gleicher Auflösung, was die Pixeldichte leicht senkt. Die Helligkeit klettert auf bis zu 3.500 Nits. Saphirglas schützt das Display, der Hauptrahmen besteht aus Aluminium, der äußere Ring aus Titan. Das Gewicht liegt bei 31,6 Gramm. Zusätzlich zur Standardausstattung bringt die Pro-Version einen Tiefensensor für den Tauchbetrieb und eine EKG-Funktion. Farbauswahl: Schwarz, Weiß und Orange. Preis: 299 Euro.

Beide Modelle laufen mit Huaweis TruSense-Technologie und bringen Beschleunigungs-, Schwerkraft- und Herzfrequenzsensoren, Magnetometer, Barometer, Körpertemperaturmessung und Helligkeitssensor mit. Sportarten erkennen sie automatisch, Offline-Karten in Farbe lassen sich bei Bedarf nachladen.

Huawei-CEO He Gang hatte die Watch Fit 5 Pro vorab kurz angeteasert, ohne konkretes Bildmaterial zu zeigen. Geleakte Live-Aufnahmen auf Weibo füllten diese Lücke: Das quadratische Gehäuse mit vermutlich 2,5D-Curved-Glass und einem gewebten Armband ist deutlich zu erkennen. Gegenüber der Fit 4 Pro fallen die Displayränder schmaler aus, was die nutzbare Bildfläche vergrößert.

Dass Huawei beim Design erneut nah an Apples Watch Ultra bleibt, ist kein Zufall und kein Geheimnis. Die Fit 4-Serie sah dem Apple-Flaggschiff bereits zum Verwechseln ähnlich, und die neue Generation setzt diese Linie fort. Das Unternehmen kopiert dabei nicht blind, sondern liefert funktionierende Hardware zu einem deutlich niedrigeren Preis – wer kein Ökosystem-Abhängiger ist, bekommt für 299 Euro objektiv viel Sportuhr.

Ein genaues Erscheinungsdatum steht noch aus. Wer die Pro-Version ins Auge fasst, sollte den Tiefensensor realistisch einordnen: Für gelegentliches Schnorcheln ist der IP6X-Schutz der Basisversion ausreichend – die 40-Meter-Freigabe und der Tiefensensor richten sich an eine klar definierte Zielgruppe, die dieses Feature aktiv braucht.


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