Huawei weiter ohne Google-Apps: Auch neue US-Regierung bleibt hart

Huawei musst auch weiterhin ohne Google-Apps auskommen. Auch die neue US-Regierung unter Präsident Joe Biden bleibt hart. Gina Raimondo als neue Präsidenten des Vorsitz als „Commerce Secretary“ sieht keinen Grund, die Sperren aufzuheben.

Nach der Abwahl von Donald Trump machte sich Hoffnung breit, dass unter der neuen US-Regierung wieder was zwischen Huawei und Google gehen könnte. Doch viele Politikbeobachter hatten bereits im Vorfeld Hoffnungen gedämpft. Denn was China und Huawei betrifft, waren sich die Republikaner und Demokraten mal einig.

Präsident Joe Bidens Kandidatin für das Amt des Handelsministers, Gina Raimondo, sagte, sie kenne „keinen Grund“, warum Huawei Technologies Co. und andere chinesische Unternehmen nicht auf der Entity-List mit Handelsbeschränkungen bleiben sollten.

Da gab es wohl ein paar Missverständnisse. Denn als Raimondo während ihrer Bestätigungsanhörung im Senat am 26. Januar zu diesem Thema befragt wurde, hat sie sich nicht ausdrücklich gesagt, Huawei auf der Liste zu behalten.

Heißt jetzt also, es bleibt alles beim alten. In den nächsten Monaten wird sich nichts weiter an der jetzigen Situation für Huawei ändern. International ist man isoliert, nur in China kann man weitermachen wie bisher. Smartphones dürften es also immer schwerer haben, Käufer in den westlichen Märkten zu finden. Und auch beim 5G-ausbau weht Huawei in vielen Regionen ein eisiger Wind entgegen.

Quelle(n):
Bloomberg

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Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines OnePlus 8T mit Android 11

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