Huaweis Kampf gegen US-Sanktionen: Wie der Tech-Riese clever zurückschlägt

Trotz massiver US-Sanktionen gibt der chinesische Technologiekonzern Huawei nicht auf. Aktuelle Enthüllungen zeigen, dass Huawei offenbar zu unkonventionellen Methoden greift, um diese Sanktionen zu umgehen. Es wird vermutet, dass der Konzern über eine Tarnfirma und undurchsichtige Lieferketten wichtige Technologien beschafft.
Hintergrund dieser Enthüllungen ist eine Untersuchung des CSIS (Center for Strategic and International Studies). Der Bericht deckt auf, dass Huawei über eine Scheinfirma mehr als zwei Millionen KI-Chips des taiwanesischen Herstellers TSMC erworben hat. Dieser Coup gelang, ohne dass es jemand bemerkte, bis die Chips bereits bei Huawei waren. Zusätzlich soll sich Huawei im Vorfeld geplanter Exportbeschränkungen für HBM-Speicher (High-Bandwidth Memory) bei Samsung reichlich mit diesen Hochleistungsspeichern eingedeckt haben.
Experten erwarten, dass Huawei mit diesen KI-Chips die Entwicklung eines Nachfolgers für seine Ascend 910B Chips vorantreiben wird. Diese Fortschritte könnten der chinesischen Technologieindustrie helfen, im Bereich Künstliche Intelligenz und moderner Chipfertigung zu globalen Standards aufzuschließen.
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Vor einigen Jahren erlitt Huawei einen schweren Rückschlag, als die USA den Konzern überraschend als Sicherheitsrisiko einstuften. Huaweis Smartphones, die einst als ernsthafte Konkurrenten für Apple und Samsung galten, gerieten ins Visier der US-Regierung. Die verhängten Sanktionen zwangen Huawei, eigene Software-Dienste und ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln. Der Verlust der Google-Dienste führte auch in anderen Ländern zu einem Nachlassen des Interesses an Huawei-Handys.
Doch Huawei reagierte mit dem Betriebssystem HarmonyOS, das als intuitive Alternative zu Android und iOS gilt. Im Heimatmarkt China konnte Huawei sogar wieder Marktanteile gewinnen, während Apple an Popularität verliert. Einige dieser Erfolge könnten zwar auf unkonventionellen Wegen zustande gekommen sein, aber solche Methoden sind für Huawei offenbar akzeptabel.
Quelle(n):
PhoneArena
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