Hyundai IMA-Plattform steht: Warum der IONIQ 5 Nachfolger den Verbrauch radikal senken muss

Der vollelektrische Hyundai IONIQ 5 in Mattgrau an einer Uferpromenade. Das futuristische Elektro-SUV zeigt seine markante Front mit Pixel-LED-Scheinwerfern vor einer urbanen Stadt-Skyline
Quelle: Hyundai
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Hyundai plant den Start der neuen IMA-Elektroplattform für das Jahr 2028. Das britische Magazin Autocar nennt Entwicklungsleiter Manfred Harrer als direkte Quelle für diese technologische Roadmap. Die neue Architektur löst die aktuelle E-GMP-Basis nach ihrem regulären Lebenszyklus ab.

Der aktuelle IONIQ 5 erhält vor dem großen Plattform-Wechsel ein finales Facelift. Erlkönige zeigen bereits ein modifiziertes Cockpit mit überarbeitetem Lenkrad auf den Straßen. Hyundai integriert in diesem Zwischenschritt das neuere Infotainment-System mit Android-Unterbau und Pleos-Software aus dem kleineren IONIQ 3.

Effizienz-Update statt Radikal-Revolution

Die kommende IMA-Architektur nutzt weiterhin eine hochentwickelte 800-Volt-Anlage für extrem kurze Ladezeiten an HPC-Säulen. Hyundai setzt auf fortschrittliche Batteriezellen der fünften Generation. Modifizierte Siliziumkarbid-Inverter optimieren den Wirkungsgrad des gesamten Elektro-Antriebsstrangs.

Der aktuelle IONIQ 5 kämpft bei Autobahngeschwindigkeiten mit spürbar hohen Verbrauchswerten. Realistische Winterverbräuche von 23 bis 25 kWh reduzieren die nutzbare Reichweite im Alltag drastisch. Die neue Thermomanagement-Architektur der IMA-Plattform senkt diesen Energiebedarf gezielt durch eine tiefere Systemintegration.

  • Ioniq 5 (IMA-Plattform ab 2028): Höhere Gesamteffizienz senkt den realen Autobahnverbrauch. Geringere Ladekosten im Winter. Notwendiger Schritt für Hyundai.
  • Ioniq N (Next-Gen Performance): Neue Software-Features simulieren Vibrationen und Leerlauf. Gesteigertes emotionales Fahrerlebnis. Die Konkurrenz kopiert bereits.

Hyundai entwickelt die akustische und haptische Rückmeldung für sportliche Elektroautos konsequent weiter. Fahrbereite Demonstrationsfahrzeuge mit der neuen Technologie absolvieren bereits erste interne Erprobungsfahrten. Die Ingenieure simulieren mechanische Eigenschaften wie ein Auspuffknallen oder Leerlaufdrehzahlen rein digital über die Bordelektronik.

Der emotionale Fahrspaß steht bei der Entwicklung der N-Abteilung über reinen Höchstgeschwindigkeiten. Konkurrenten wie Porsche und Honda adaptieren diese künstlichen Schaltvorgänge bereits für eigene kommende Sportmodelle. Hyundai plant den technologischen Vorsprung bei der Software-Simulation durch die engere Verzahnung mit der neuen Fahrzeugarchitektur zu verteidigen.


Quelle: Autocar

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