iPhone Duo: Vorverkauf bricht zusammen, Warten bis 2027

Apple blamiert sich bei den Vorbestellungen für das iPhone Duo direkt zum Start. Kurz nach dem Start der Vorbestellung rutschten die Lieferzeiten für das 2.299-Euro-Falt-Handy auf Ende Januar 2027 ab. Das Passport-Design entpuppt sich als reines Produktions-Desaster. Wer am 23. Oktober zum Launch im Apple Store stehen will, guckt in die Röhre.
Foxconn versinkt im Scharnier-Chaos
Die komplexen Fertigungstoleranzen des Passport-Formats fordern ihren Tribut in den chinesischen Werken. Schon im Sommer warnten Insider davor, dass die Foxconn-Krise Apples Falt-Start hart ausbremst, weil die Yield-Raten bei den flexiblen OLED-Panels im Keller sind. Genau diese Warnungen bewahrheiten sich jetzt in Echtzeit auf den Servern in Cupertino. Der Konzern hat ein Produkt auf den Markt geworfen, das die eigene Lieferkette schlichtweg nicht in der geforderten Menge produzieren kann.
Apple kann die schiere Nachfrage nicht bedienen, weil viel zu wenige Geräte das Fließband lebend verlassen. Das ist ein Armutszeugnis für ein Unternehmen, das sonst die globale Supply Chain nach Belieben dominiert. Early Adopter werden jetzt für ihre Treue bestraft und müssen monatelang auf ein Gerät warten, das sie bereits heute voll bezahlen dürfen. Der graue Markt reibt sich derweil die Hände.
Scalper feiern, Apple Stores sind leergefegt
In vielen physischen Filialen ist das iPhone Duo laut ersten Berichten bereits komplett ausverkauft und lässt sich nicht einmal mehr zur Abholung reservieren. Das Unternehmen hat den stationären Handel offensichtlich mit winzigen Kontingenten abgespeist. Diese extreme Verknappung lockt natürlich sofort die Scalper-Szene auf den Plan, die schon beim ursprünglichen Release-Termin mit großen Engpässen rechneten. Auf Ebay werden die ersten Vorbestellungen in wenigen Stunden zu absurden Fantasiepreisen gehandelt.
Wer das Gerät flexibel ohne Vertrag sucht, findet bei Amazon nur leere Regale vor. Ein kleines Schlupfloch bleibt höchstens über Mobilfunkverträge bei der Telekom, Vodafone oder 1&1, da diese Carrier oft separate Allokationen erhalten. Diese Netzbetreiber werden ihre wenigen Geräte aber garantiert an teure Premium-Tarife mit 24-monatiger Laufzeit koppeln.
2.000 Dollar für fehlende Face ID und milchige Selfies
Finanziell verlangt Apple für das Warten ohnehin einen stolzen Tribut. Das iPhone Duo startet bei saftigen 2.299 Euro für die Basisversion mit 256 GB Speicher in den Farben „star white“ und „night sky“. Für diesen Preis erwartet die Kundschaft technische Perfektion, doch das Passport-Format erzwingt harte Kompromisse. Das Außendisplay ist im Vergleich zur Konkurrenz winzig und tippt sich eher wie ein Pager.
Zudem fehlt dem Gerät die hauseigene Gesichtserkennung. Der Platz im extrem dünnen Scharnier-Bereich reicht nicht aus, um das komplexe TrueDepth-System zu verbauen. Stattdessen setzt Apple beim Falt-Handy auf eine Kamera unter dem Display, was auf dem Papier futuristisch klingt, in der Praxis aber oft nur milchige Selfies liefert. Wer ein ultimatives Multimedia-Monster erwartet hat, wird von der nüchternen Hardware-Realität schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.
Kontrast: iPhone 18 Pro steht im Regal
Im krassen Gegensatz zum Falt-Desaster steht das restliche Smartphone-Lineup des Konzerns. Beim normalen iPhone 18 Pro bleiben die langen Wartezeiten völlig aus, der Vorverkauf verläuft dort fast schon erschreckend schleppend. Die Kundschaft spaltet sich also in zwei extreme Lager: Diejenigen, die für ein klassisches Upgrade keinen Cent mehr ausgeben wollen, und die Fanboys, die für ein faltbares Statussymbol bereitwillig jeden Preis akzeptieren.
Apple verkauft hier ganz klar den Status und das Ökosystem, nicht die nackte Hardware-Überlegenheit. Samsung hat mit seinem Z Fold 8 die Blaupause geliefert und die Kinderkrankheiten über die letzten Jahre ausgemerzt. Cupertino steigt jetzt erst in den Ring und stolpert direkt über die eigenen Fertigungsprobleme. Wer jetzt bestellt, braucht vor allem viel Geduld und den festen Glauben daran, dass der Konzern das Ruder bis Anfang 2027 noch herumreißen kann.
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