iPhone Ultra: Apples Klapp-Debüt hat ein Akku-Problem

Apple iPhone Fold Renderbild zeigt Vorder- und Rückseite
Quelle: Front Page Tech
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Apple bringt im September mit dem iPhone Ultra sein erstes Falt-Smartphone auf den Markt. Neue Zubehör-Leaks von @SonnyDickson und Spezifikationen von Caviar zeigen das Design mit pillenförmiger Kamera. Mein erster Eindruck beim Blick auf die Daten: Technisch beeindruckend, aber bei der Akku-Physik flunkert die Gerüchteküche gewaltig.

Die Gehäusefarben bleiben erschreckend bieder. Silber kombiniert mit weißem Glas sowie ein extrem dunkles Dunkelblau sind gesetzt. Wer auffällige Farben wie Hellblau oder Dunkelrot möchte, wird künstlich zum iPhone 18 Pro gedrängt. Diese strikte Farb-Segmentierung kenne ich von Apple seit Jahren, um die Pro-Modelle optisch abzugrenzen und die Marge zu schützen.

Flüssigmetall-Scharnier trifft auf physikalische Grenzen

Aufgeklappt misst das Ultra nur 4,9 mm, zusammengeklappt schlanke 9 mm. Um diese Stabilität zu garantieren, verbaut Apple einen Titanrahmen und ein Scharnier aus Flüssigmetall (amorphe Legierung). Diese Legierung verhindert Knickfalten im Panel deutlich besser als klassischer Edelstahl, ist in der Massenfertigung allerdings extrem teuer.

Die beiden LTPO-Displays laufen mit flüssigen 120 Hz – außen 5,3 Zoll, innen 7,8 Zoll im 4:3-Format. Unter der Haube sitzt der A20 Pro-Chip mit 12 GB RAM. Während Caviar noch von einem 3-nm-Verfahren spricht, erwarte ich im Branchenvergleich für 2026 fest den Umstieg auf TSMC-2-Nanometer.

Warum 5.800 mAh bei 9 Millimetern eine Illusion sind

Die Kamera-Einheit nutzt zwei 48-MP-Sensoren, einen LiDAR-Scanner sowie eine 24-MP-Selfie-Kamera. Zudem kursieren Hinweise auf eine zusätzliche Linse unter dem Display. Das klingt technisch stimmig, ganz im Gegensatz zu den Spekulationen rund um den Energiespeicher.

Manche Quellen sprechen von 5.800 mAh Akkukapazität. Bei nur 9 mm Gesamtdicke im gefalteten Zustand ist das mit herkömmlicher Lithium-Ionen-Technik rein volumetrisch unmöglich. Ohne den Umstieg auf extrem dichte Silizium-Carbon-Anoden bleiben knapp 5.000 mAh das absolute Maximum.

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