Kaspersky bekommt Rezertifizierung durch den TÜV Austria

Kaspersky Lab
Quelle: Kaspersky Lab

Kaspersky verlagert Datenverarbeitung im Zusammenhang mit Cyberbedrohungen für Nutzer in Lateinamerika und im Nahen Osten in die Schweiz und rezertifiziert seine Datenservices durch den TÜV AUSTRIA.

Kaspersky hat den Umfang seiner Datenverlagerung im Zusammenhang mit Cyberbedrohungen ausgeweitet und deckt nun auch Nutzer in Lateinamerika und im Nahen Osten ab. Das Engagement des Unternehmens für die Einhaltung der besten Datensicherheitspraktiken wurde durch die erneute Zertifizierung von Kasperskys Datenservices durch den TÜV AUSTRIA mit erweitertem Umfang bestätigt. Darüber hinaus veröffentlichte das Unternehmen Informationen über die Anfragen nach Daten und technischem Know-how, die im zweiten Halbjahr 2021 von Regierungs- und Strafverfolgungsbehörden sowie von Anwendern eingegangen sind.

Diese Maßnahmen spiegeln das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für mehr Transparenz wider, das im Rahmen der Global Transparency Initiative (GTI) umgesetzt wird. Mit dem Start der GTI im Jahr 2017 setzte Kaspersky einen Maßstab für digitales Vertrauen und war der erste Anbieter von Cybersicherheitslösungen, der seinen Quellcode zur Überprüfung zur Verfügung stellte. Kaspersky hat sich verpflichtet, ein vertrauenswürdiger Partner für seine Nutzer zu sein, und ist bis heute einer der wenigen internationalen IT-Anbieter, die Transparenz zu einem Branchenstandard machen und Schritte in Richtung größerer Verantwortlichkeit unternehmen.

Seit März 2022 verarbeitet und speichert Kaspersky bösartige und verdächtige Dateien von Nutzern aus Lateinamerika und dem Nahen Osten, die zuvor von Einrichtungen in Russland verarbeitet wurden, in Rechenzentren in Zürich, Schweiz. Zuvor war die Verlagerung dieser Datenspeicherung für Europa, Nordamerika und eine Reihe von Ländern im asiatisch-pazifischen Raum abgeschlossen worden. Die Schweizer Rechenzentren bieten erstklassige Einrichtungen, die den führenden Industriestandards entsprechen, so dass die Benutzer des Unternehmens auf die Sicherheit ihrer Daten vertrauen können.

Darüber hinaus hat Kaspersky seine ISO 27001*-Zertifizierung erneuert, die von der unabhängigen Zertifizierungsstelle TÜV AUSTRIA ausgestellt wurde und einen international anerkannten Sicherheitsstandard darstellt. Zusätzlich zu dem im Jahr 2020 bestandenen Audit wurde der Geltungsbereich der Zertifizierung diesmal sogar noch erweitert und umfasst nun nicht nur das Kaspersky Security Network (KSN) System für die sichere Speicherung und den Zugriff auf bösartige und verdächtige Dateien (genannt KLDFS), sondern auch KSN-Systeme zur Verarbeitung von Statistiken (genannt KSNBuffer-Datenbank).

Die Konformität mit ISO/IEC 27001:2013 – dem international anerkannten Best-Practice-Industriestandard und anwendbaren Sicherheitsstandard – bildet den Kern des Ansatzes von Kaspersky zur Implementierung und Verwaltung der Informationssicherheit. Die Zertifizierung – erteilt von der akkreditierten Zertifizierungsstelle TÜV AUSTRIA – belegt das Engagement des Unternehmens für eine starke Informationssicherheit und die Einhaltung der branchenführenden Praktiken durch den Datenservice.

Andrey Efremov, Kaspersky’s Chief Business Development Officer, sagte: „Wir haben die Verarbeitung und Speicherung von Daten im Zusammenhang mit Cyberbedrohungen aus einer Reihe weiterer Länder und Territorien in Einrichtungen in der Schweiz verlagert – einem Land, das für seine strengen Datenschutzgesetze bekannt ist. Diese Schritte sind nur ein Teil unserer globalen Transparenzinitiative, zu der auch unabhängige Bewertungen der Integrität der Datendienste und der technischen Verfahren unseres Unternehmens sowie die Bereitstellung des Quellcodes unserer Produkte für eine offene Überprüfung gehören. Zusammengenommen unterstreichen diese Maßnahmen unser Engagement für einen möglichst offenen und transparenten Umgang mit unseren Nutzerdaten und dafür, dass wir unseren Kunden und Partnern weiterhin die zuverlässigsten und vertrauenswürdigsten Lösungen und Dienstleistungen bieten.“

Quelle(n):
Kaspersky

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