Kia EV2: Deal drückt den Preis auf 24.790 Euro

seitliche Frontansicht eines hellblauen Kia EV2 2026
Quelle: KIA
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Der aktuelle Händlerdeal für den Kia EV2 Air zeigt, wie stark die Preise inzwischen nachgeben. 24.790 Euro für den kompakten Stromer mit 42,2-kWh-Akku und 317 km WLTP-Reichweite – das sind 4.550 Euro bzw. rund 15,5 Prozent unter dem zuvor genannten Listenpreis von 29.340 Euro. Für den Alltagsfahrer mit überschaubaren Pendelstrecken sieht das auf den ersten Blick richtig attraktiv aus.

Das Angebot gilt für ein deutsches Neufahrzeug in der Air-Ausstattung. Serienmäßig an Bord sind Klimaautomatik, Sitzheizung und Lenkradheizung. Der Frontmotor leistet 146 PS. Der kleine LFP-Akku bleibt die zentrale Einschränkung: Wer regelmäßig längere Strecken fährt, stößt hier schnell an Grenzen.

24.790 Euro: Wo der Rabatt wirklich herkommt

Kia hatte den EV2 ursprünglich ab 26.600 Euro in der Light-Variante positioniert. Die Air-Linie lag höher. Der aktuelle Deal unterbietet selbst den ursprünglichen Einstiegspreis und macht den Wagen für eine breitere Käuferschicht greifbar. Die technischen Eckdaten und Ausstattungslinien des Kia EV2 zeigen, dass der Hersteller von Anfang an auf eine kostengünstige 400-Volt-Ausführung der E-GMP-Plattform gesetzt hat. DC-Laden mit bis zu 118 kW bringt den Akku in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der optionale 22-kW-AC-Lader bleibt den teureren Linien vorbehalten und ist in diesem Deal-Modell nicht enthalten.

Der Preisvorteil von 4.550 Euro entsteht durch eine klassische Händleraktion. Solche Angebote laufen oft kurzfristig aus. Wer zuschlägt, sollte Verfügbarkeit und finale Konditionen direkt beim Anbieter prüfen. Für den reinen Listenpreis-Vergleich bleibt der Abstand klar: Der EV2 Air wird hier spürbar günstiger als zuvor kommuniziert.

317 km WLTP klingen gut – die Praxis sieht anders aus

Auf dem Papier liefert der 42,2-kWh-Akku 317 km nach WLTP. In der Realität schrumpft diese Zahl bei gemischtem Fahrprofil, höheren Geschwindigkeiten und kühleren Temperaturen spürbar. Der Fahrbericht zum Kia EV2 hatte bereits gezeigt, dass der kleine Speicher im Stadt- und Pendelverkehr effizient unterwegs sein kann – solange man nicht dauernd Autobahn und Winter kombiniert.

Wer häufiger längere Strecken zurücklegt, sollte den Aufpreis für den 61-kWh-Akku ernsthaft einrechnen. Der springt preislich schnell über die 33.000-Euro-Marke und bringt die Reichweite auf bis zu 453 km WLTP. Der aktuelle Deal bleibt damit ein reines Einstiegsangebot für den kurzen Radius. Die serienmäßige Ausstattung mit Klimaautomatik sowie Sitz- und Lenkradheizung deckt den deutschen Alltag ab, mehr Komfort oder den großen Akku gibt es hier nicht.

Für wen dieser Deal Sinn ergibt – und für wen nicht

Das Angebot lohnt sich vor allem für Fahrer mit überschaubaren Tagesstrecken und regelmäßiger Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz. Pendler, die überwiegend im Stadt- und Umlandverkehr unterwegs sind, bekommen hier ein kompaktes Elektro-SUV zu einem Preis, der den Einstieg deutlich erleichtert. Der Frunk für das Ladekabel und das flexible Raumangebot im Fond bleiben praktische Pluspunkte.

Für Wenigfahrer mit gelegentlichen Langstrecken oder für Familien, die regelmäßig weiter reisen, reicht der kleine Akku nicht. Hier macht der Aufpreis für die größere Batterie oder der Blick auf Alternativen mehr Sinn. Der EV2 bleibt das, was Kia versprochen hat: ein bezahlbarer, in Europa produzierter Kompaktstromer. Der aktuelle Preis von 24.790 Euro macht ihn für viele erst richtig interessant. Ob das ausreicht, um VW und Co. im B-Segment unter Druck zu setzen, zeigen die Zulassungszahlen der kommenden Monate.

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