Poco F9 Ultra: Monster-Hardware trifft altes Android

Poco F8 Ultra Leak
Quelle: X/Twitter @Sudhanshu1414
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Die Gerüchteküche kocht mal wieder über, und diesmal hat es das kommende Flaggschiff von Xiaomis Untermarke erwischt. Ein frischer Eintrag in Geekbench 7 zeigt eindrucksvoll, was das Poco F9 Ultra unter der Haube hat. Mit satten 2.980 Punkten im Single-Core und 10.030 Punkten im Multi-Core rennt das Teil der aktuellen Konkurrenz schlichtweg davon. Angetrieben wird das Ganze vom brandneuen Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, flankiert von üppigen 16 GB RAM. Hardware-technisch lässt man hier absolut nichts anbrennen.

Hardware hui, Software pfui

Aber was nützt der schnellste Chip, wenn die Software hinterherhinkt? Genau hier zeigt sich das alte Muster: Laut Leak läuft auf dem Testgerät lediglich Android 16. Wir haben mittlerweile Android 17 auf dem Markt, und trotzdem scheint Poco sein neuestes Spitzenmodell mit einem veralteten Betriebssystem auszuliefern. Das wurde aber auch Zeit, dass Xiaomi diese unsägliche Update-Politik bei Release-Geräten endlich mal in den Griff bekommt. Ob man das als Käufer wirklich noch akzeptieren muss, darf stark bezweifelt werden.

Ein umbenanntes Redmi K100 Pro Max

Eingefleischte Tech-Fans ahnen es natürlich schon: Das F9 Ultra ist wohl kein komplett neues Gerät, sondern vielmehr ein umgelabeltes Redmi K100 Pro Max. Der einzige wirkliche Unterschied scheint der Akku zu sein, der hier auf „nur“ 8.050 mAh schrumpft – was im echten Alltag immer noch völlig absurd riesig ist und für tagelange Laufzeiten sorgen dürfte. Das gigantische 6,9 Zoll AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1200 x 2608 Pixeln, enormen 185 Hz Bildfrequenz und einer Spitzenhelligkeit von 4.500 Nits wird erfreulicherweise eins zu eins übernommen.

Kameras, die auf dem Papier glänzen

Auch beim Kamera-Setup klotzt Poco ordentlich ran. Eine optisch stabilisierte 200-MP-Hauptkamera bildet das Herzstück, unterstützt von einer ebenfalls stabilisierten 50-MP-Periskop-Telekamera mit fünffachem optischem Zoom. Dazu gibt es eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 32-MP-Selfie-Knipse. Auf dem Papier liest sich das nach einem echten Kamera-Biest. Ob die Software am Ende auch brauchbare Bilder aus den Sensoren kitzelt, müssen wir in der Praxis testen. Solange Xiaomi weder Preise noch den finalen Launch-Termin bestätigt hat, bleibt das Gerät ein ziemliches Brett im aktuellen Smartphone-Markt – wenn da nur nicht die veraltete Android-Version wäre.

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